AKTUELL: Hoffnung für Osteuropa in Westfalen 2016

Das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung - kurz MÖWe - bündelt die ökumenischen Aktivitäten der westfälischen Landeskirche. Es unterstützt und berät zudem die Kirchenkreise und Gemeinden. Hierzu gehören beispielsweise die Zusammenarbeit mit Eine-Welt-Einrichtungen, Friedensgruppen und ökumenischen Arbeitskreisen oder die Organisation internationaler Partnerschaften. Auch Bildungsarbeit und Materialien werden angeboten.

 

 

"Wasser für alle"

Neue Aktion von Brot für die Welt

Unter dem Motto "Wasser für alle" steht die neue Aktion von Brot für die Welt. In Westfalen ist die 59. Spendensammlung zentral mit einem festlichen Gottesdienst Advent in der Neustädter Marienkirche in Bielefeld eröffnet worden. "Rund 850 Millionen Menschen haben heute keinen Zugang zu sauberem Wasser", sagt Katja Breyer, Beauftragte der Hilfsaktion in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Der Klimawandel verschärfe diese Situation. Mit den Spenden sollen vermehrt Wasserspeicher in trockenen Gebieten gebaut werden.

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Verbindliche Ziele

Zivilgesellschaft im Textilbündnis hält Rück- und Ausblick

Bessere Arbeitsbedingungen, faire Löhne und mehr Umweltschutz in der Textilindustrie: dafür setzt sich das Bündnis für nachhaltige Textilien ein. Deren Mitglieder müssen vom kommenden Jahr an ihre Aktionspläne - auch Roadmaps genannt - mit individuellen Zielvorgaben veröffentlichen. Für 2018 will das Textilbündnis im Bereich existenzsichernde Löhne konkrete Fortschritte erreichen sowie für mehr Transparenz über Lieferketten sorgen. Ihm gehören rund 90 Unternehmen als Mitglied an, die etwa die Hälfte des Textilienumsatzes in Deutschland verantworten.

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Bedrohte Freiheit

Predigtanregungen für das neue Kirchenjahr

Das ökumenische Internetportal „www.nachhaltig-predigen.de“ hat seine Predigtanregungen für das neue Kirchenjahr 2017/2018 freigeschaltet. Die Beiträge zur Nachhaltigkeit beziehen sich auf die vorgegebenen Bibelstellen für jeden Sonntag. Das Schwerpunktthema heißt diesmal „Bedrohte Freiheit“, das für die Verwirklichung global nachhaltiger Lebensstile eine zentrale Rolle spielt. Zu den Autoren aus der westfälischen Kirche gehören Beate Heßler, Annette Muhr-Nelson, Martin Ahlhaus, Martin Domke, Klaus Göke (alle Amt für MÖWe) sowie Volker Rotthauwe (Institut für Kirche und Gesellschaft). An der Internetplattform beteiligt sind 25 Bistümer und Landeskirchen. Die Predigtanregungen sind online abrufbar.

Menschen haben Rechte – weltweit!

Jahrestagung 2018 der AG Eine Welt Gruppen

Weltweit fliehen Menschen vor Gewalt, staatlicher Willkür, Umweltzerstörung und aus Hunger. Menschenrechte werden missachtet und missbraucht. Die entwicklungspolitische Zusammenarbeit, die auf Teilhabe und Beteiligung von Menschen vor allem in Ländern des Südens zielt, steht vor neuen Herausforderungen. Zur Jahrestagung vom 12.-14. Januar 2018 in Villigst wird der ehemalige UN-Sonderberichterstatter Professor Dr. Heiner Bielefeld kommen, der einen Überblick über die weltweite Situation der Menschenrechte geben will. Weitere Referenten werden erwartet. u.a. aus dem Kongo.

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Flucht, Taufe - und was dann?

Studientag für Gemeindemitarbeiter in Essen

Immer mehr Gottesdienste werden von geflüchteten Menschen besucht. Sie wollen aber auch an Glaubens- oder Taufkursen teilnehmen, viele von ihnen lassen sich taufen. Doch wie verändern sich Kirchengemeinden durch kulturelle Vielfalt, welche Unterstützung brauchen Gemeinden dabei, welche Probleme gibt es? Danach fragt ein Studientag "Flucht, Taufe - und was dann?" am 20. Januar in Essen. Eingeladen dazu sind Frauen und Männer, die sich für Geflüchtete in ihren Gemeinden eingagieren. Den Studientag veranstalten die Evangelische Kirche im Rheinland, das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen und die Vereinte Evangelische Mission gemeinsam. Um Anmeldung bis zum 6. Januar 2018 wird gebeten an: gospel@vemission.org oder Telefon unter 0202 890 04-189.

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Was heißt hier Mission?

Studienreise nach Argentinien

In Argentinien gehören Protestanten zu einer Minderheit. Doch was heißt es, in einem mehrheitlich katholisch geprägten Land evangelisch zu sein. Die Studienreise zur evangelischen Kirche am La Plata unter dem Titel "Was heißt hier Mission?" geht dieser Frage nach: vom 13. bis 26. Mai 2018 werden Gemeinden sowie sozialdiakonische Einrichtungen mit unterschiedlichen Konzepten evangelischer Präsenz aufgesucht. Ein Vorbereitungstreffen zur Reise findet am 26. Januar 2018  in Dortmund statt, wozu die Westfälische Missionskonferenz WMK und das Amt für MÖWe gemeinsam einladen. Die Anmeldefrist endet am 24. Januar.

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Soforthilfe für Flüchtlingslager

Spendengeld aus Dortmund für EHO-Projekt in Novi Sad

Dringende Hilfe für das Flüchtlingslager Subotica an der serbisch-ungarischen Grenze: Das marode Dach soll noch vor Wintereinbruch saniert werden. Dafür stehen nun 10.000 Euro an Sofothlfe bereit, welches die Aktion Hoffnung für Osteurpa, der Kirchenkreis Dortmund und das Amt für MÖwe bereitgestellt haben. Mit dem Geld wird ein Projekt der ökumenischen Hilfsorgansation EHO (Ecumenical Humanitarian Organization) im serbischen Novi Sad unterstützt. Weitere Hilfen sollen folgen. In dem Flüchtlingslager warten rund 130 Flüchtlinge auf die Einreise nach Ungarn. Seit 2015 haben mehr als eine Million Menschen auf ihrer Flucht Serbien durchquert.

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"Ja, ich will"

Tipps für eine faire und nachhaltige Hochzeitsfeier

Vorfreude ist die schönste Freude. Das gilt auch für Hochzeiten im neuen Jahr. "Ja, ich will" heißt eine Broschüre, die Brautpaaren dabei hilft, ihren "schönsten Tag im Leben" nachhaltig und fair zu gestalten. Es gibt Tipps zu fairen Ringen oder zur Hochzeitskleidung zum Ausleihen, zu einem regionalen Bio-Hochzeitsbuffet, zum Blumenschmuck oder zu Geschenken. "Fair heiraten" ist ein Thema in der Sendung "Augenblick mal!" der NRW-Lokalfunksender. Die Broschüre hat das Amt für MÖWe zusammen mit Partnern aus Kirche, Forschung und Eine-Welt-Arbeit erarbeitet.

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Kritik an EU-Verteidigungsausgaben

Ökumenisches Netzwerk: Mehr Geld für zivile Instrumente

Mit Sorge beobachtet das ökumenische Europäische Netzwerk Church and Peace die aktuellen Entscheidungen der Europäischen Union (EU), mehr Geld für Verteidigung auszugeben. Die EU-Kommission schlägt ab 2021 eine Summe von mindestens 1,5 Milliarden Euro jährlich vor. Das Netzwerk von mehr als 50 Mitgliedern aus 14 Ländern warnt davor, "noch mehr Geld in eine im Höchstmaß ineffeziernte miltärische Verteidigungslandschaft zu pumpen", erklärte dessen Vorsitzende, Antje Heider-Rottwilm. Die frühere westfälische Pfarrerin kritiisiert die Entwicklung von einem Projekt für Versöhnung und Frieden hin zur Militarisierung.

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Wo ist die Kokosnuss?

Neuer Bildungskoffer für Kitas zum Ausleihen

Das Kinderlied kennt wohl jeder. Doch hinter der Kokosnuss steckt mehr: Ein Koffer voller Fotos, Liedern und weiteren Materialien will Jungen und Mädchen in Kindergarteneinrichtungen spielerisch an die Themen Armut und Umwelt heranführen. Das Kita-Kokosprojekt erzählt beispielsweise von Kindern auf den Philippinen.Das Konzept für den Kokos-in-die-Kita-Rollkoffer wurde von Bernd Schütze und Hanns F. Groeschke, zwei ehemaligen Entwicklungshelfern, geschaffen. Weitere Informationen im Amt für MÖWe.

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Im Zeichen der Ökumene

Aufrufe der Bistümer und Landeskirchen im Überblick

Die drei Landeskirchen und die katholischen Bistümer in NRW wollen ihre Zusammenarbeit weiter verstärken. Im Jahr des Reformationsjubiläums haben sie Ökumenische Aufrufe unterzeichnet: „Ökumenisch Kirche sein“, „Gemeinsam Zukunft gestalten“ und „Ökumenisch Zukunft gestalten“. Die Erklärungen sind von den evangelischen Kirchen im Rheinland, in Westfalen und in Lippe mit den Bistümern in Essen (22.1.2017), Münster (5.6.2017) und Paderborn (29.9.2017) erarbeitet worden. Anhand einer Synopse der im Aufbau identischen und zuweilen im Wortlaut übereinstimmenden Aufrufe werden Gemeinsamkeiten wie Unterschiede der Erklärungen sichtbar.

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Umkehr zum Leben - den Wandel gestalten

Impulspapier für nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweise

"Umkehr zum Leben - den Wandel gestalten" heißt ein neues Impulspapier. Ein breites ökumenisches Bündnis will damit Anstöße für eine Kultur der Nachhaltigkeit geben. Die Menschheit steht angesichts globaler Herausforderungen am Scheidewege, ist der „Ökumenischer Aufbruch 2030" als Herausgeber überzeugt. Das Impulspapier wendet sich an kirchliche Gruppen und Organisationen sowie auch an kirchliche Hochschulen und Dozenten an theologischen Fakultäten.

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Schatzkiste statt Elektroschrott

Handy-Aktion NRW ruft zum Sammeln auf

Alte Handys sind Schatzkisten: darin stecken wertvolle Rohstoffe. Mit der Handy-Aktion NRW werden Altgeräte nun recycelt. Beim Presse-Auftakt der Initiative von Kirchen und Eine-Welt-Gruppen in Dortmund warfen Jugendliche ihre alten Handys in eine Sammelbox. Mehr als 200 Sammelstellen gibt es bereits in NRW. Auch Probleme bei der Handyproduktion für Mensch und Umwelt oder auch Kinderarbeit beim Rohstoffabbau werden thematisiert. Infos bei Johanna Schäfer beim Amt für MÖWe und Peter Bednarz beim Amt für Jugendarbeit der westfälischen Kirche.

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Blutige Handys?

Workshop für Jugendliche über Rohstoffgewinnung

Fast jeder von uns nutzt es tagtäglich: das Handy oder Smartphone. Doch kaum einer weiß, dass bei der Produktion und Rohstoffgewinnung von Gold, Kupfer oder Kobalt oft Menschenrechte verletzt werden und die Umwelt zerstört wird. Blutige Handys also? Danach fragt ein Workshop für junge Leute zwischen 14 und 20 Jahren als Teil des Projekts „Pfadfinden – Aktiv für eine gerechte Welt“. Die Teilnehmer sollen dabei erfahren, welche ökologischen und sozialen Folgen mit dem Handykonsum verknüpft sind.

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Migration und Identität

Kolleg für deutsche und südamerikanische Theologen

In der neueren deutschen Geschichte stellte sich immer auch die Frage nach der Identität der Deutschen und der Rolle der Kirche. Auch in Argentinien, Paraguay und Uruguay ist das Zusammenleben mit Migranten aus Nachbarländern nicht spannungsfrei. Beim Begegnungskolleg "Migration und Identität" vom 9. bis 18. Juni in Bielefeld und Thüringen geht es um das Wahrnehmen und Reflektieren der Auswirkung von Migration auf die Kirchen in Deutschland und in der La Plata-Region sowie um die Rolle der Kirche in von Migration bestimmten gesellschaftlichen Veränderungsprozessen.

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"Geflüchtete in Deutschland"

Neue Publikation der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

Chancen und Schwierigkeiten der Flüchtlingsarbeit anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus dem Ruhrgebiet zeigt ein neues Buch "Geflüchtete in Deutschland" auf. Die Publikation der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) setzt sich kritisch mit Populismus auseinander und zeigt zugleich, wie Integration gelingen kann. Zu den etrwa 50 Autoren zählt auch Pfarrerin Annette Muhr-Nelson.

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Musikvideo mit jungen Syrern

Jugend in Hamm beteiligt sich an "Gemeinsam Kirche sein"

Unter dem Motto "Gemeinsam Kirche sein" haben junge Menschen aus Hamm und aus Syrien ein YouTube-Musikvideo gedreht. Zum Start der neuen Aktion "Brot für die Welt" hatten sie mit Beginn der Adventszeit in der Jugendkirche Hamm einen interaktiven YouTube-Gottesdienst gefeiert. Thema war: "SATTisfaction - satt ist nicht genug“.

 

 

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