AKTUELL: Hoffnung für Osteuropa in Westfalen 2016

Das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung - kurz MÖWe - bündelt die ökumenischen Aktivitäten der westfälischen Landeskirche. Es unterstützt und berät zudem die Kirchenkreise und Gemeinden. Hierzu gehören beispielsweise die Zusammenarbeit mit Eine-Welt-Einrichtungen, Friedensgruppen und ökumenischen Arbeitskreisen oder die Organisation internationaler Partnerschaften. Auch Bildungsarbeit und Materialien werden angeboten.

 

 

AKTUELLES

 

 

Seelsorge für persischsprachige Christen

Mehrdad Sepehri Fard als Pastor eingeführt

In Paderborn treffen sich jeden Sonntag Christen vor allem aus dem Iran und aus Afghanistan zum Gottesdienst in der Lukas-Gemeinde. Die Leitung hat Pastor Mehrdad Sepehri Fard - er ist nun der erste Seelsorger für persischsprachige Christen in Westfalen (Bildmitte). Das Projekt "Seelsorge  für persischsprachige Christen" wird von der Evangelischen Kirche von Westfalen, mehreren Kirchenkreisen und dem Amt für MÖWe unterstützt. Dessen Leiterin Pfarrerin Annette Muhr-Nelson sprach von Pionierarbeit. Sie hoffe, dass weitere Stellen für Pfarrerinnen und Pfarrer anderer Herkunft und Sprachen geschaffen werden könnten.

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Auf nach Argentinien und Italien 

Bewerbungsstart für Internationalen Freiwilligendienst

Junge Leute zwischen 18 und 28 Jahren können im nächsten Jahr wieder soziale Projekte im Ausland unterstützen. Das Amt für MÖWe und das Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen suchen Bewerber für den Internationalen Freiwilligendienst. Einsatzorte sind in Argentinien und Italien. Der Dienst in Argentinien hat einen entwicklungspolitischen Schwerpunkt. Auf Sizilien warten Projekte der Waldenserkirche, wo die Freiwilligen in Schulen und Kindergärten gehen und Senioren oder geflüchteten Menschen begleiten. Bewerbungsfrist ist der am 31. Oktober

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Das grüne Gold

Kampf um Ackerland - Kinofilm in Dortmund zu sehen

Ackerland ist das neue "grüne" Gold. Allein in Äthiopien hat die Regierung viele Millionen Hektar Land an ausländische Unternehmen verpachtet. Während die einen auf große Gewinne und Fortschritt hoffen, verlieren die anderen Existenz und Zuhause. Die Auswirkungen zeigt der Dokumentarfilmer Joakim Demmer in „Das grüne Gold“. Der Kinofilm ist vom 19.-25. Oktober in Dortmund im "Sweet 16 Kino" im Depot zu sehen (19.-22.10. jeweils um 17:00 Uhr; 24./25.10. jeweils um 21:00 Uhr). Das Amt für MÖWe lädt mit der Initiative Pauluskirche und Kultur der Lydia-Gemeinde zu Diskussionen über Landraub am Donnerstag, 19. Oktober, (nach der Filmvorführung) und am Mittwoch, 25. Oktober, (vor Filmbeginn um 20.00 Uhr) ein.

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Unternehmen und Menschenrechte

Wie sich die Wirtschaft zum nationalen Aktionsplan verhält

Der deutsche Nationale Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) bleibt weit hinter den Erwartungen der Zivilgesellschaft zurück. Denn es gibt keine verbindlichen Regeln für Unternehmen. Wie setzen andere Länder die UN-Leitprinzipien um, wo Gesetze mit Menschenrechtsvorgaben für Auslandsgeschäfte von Unternehmen verabschiedet worden sind. Wie beurteilen Unternehmen den deutschen NAP? Damit befasst sich der Studientag "Unternehmen tragen Verantwortung für Menschenrechte" am 7. November in Dortmund.

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Im Zeichen der Ökumene

Aufrufe der Bistümer und Landeskirchen im Überblick

Die drei Landeskirchen und die katholischen Bistümer in NRW wollen ihre Zusammenarbeit weiter verstärken. Im Jahr des Reformationsjubiläums haben sie Ökumenische Aufrufe unterzeichnet: „Ökumenisch Kirche sein“, „Gemeinsam Zukunft gestalten“ und „Ökumenisch Zukunft gestalten“. Die Erklärungen sind von den evangelischen Kirchen im Rheinland, in Westfalen und in Lippe mit den Bistümern in Essen (22.1.2017), Münster (5.6.2017) und Paderborn (29.9.2017) erarbeitet worden. Anhand einer Synopse der im Aufbau identischen und zuweilen im Wortlaut übereinstimmenden Aufrufe werden Gemeinsamkeiten wie Unterschiede der Erklärungen sichtbar.

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"Dialog mit dem Islam ist weiter nötig"

Pfarrer Ralf Lange-Sonntag neu im Amt für MÖWe

Pfarrer Ralf Lange-Sonntag ist neu im Amt für MÖWe: Der 52-jährige Theologe ist zuständig für den „Christlich-Islamischen Dialog“ bzw. „Interreligiösen Dialog“. Als theologischer Referent
im Ökumene-Dezernat der Evangelichen Kirche von Westfalen in Bielefeld wird er sich auch mit Themen zum Nahen und Mittleren Osten befassen. Zu seinen Aufgaben gehört außerdem der Kontakt zu anderen Religionsgemeinschaften im Bereich der Landeskirche. Lange-Sonntag, der Islamwissenschaften studiert hat, ist zugleich neuer Islam-Beauftragter der Landeskirche.

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Ökumene "von unten"

Nach Kirchenfest in Bochum sollen weitere Schritte folgen

Die katholische und evangelische Kirche wollen weitere Signale der Verbundenheit setzen. Christen könnten gemeinsam präsent sein, hieß es beim Ökumenischen Fest in Bochum. Eine "Ökumene von unten" hält der scheidende Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) für nötig und kritisierte: "Versöhnte Verschiedenheit ist mir zu wenig". Zur Eröffnung sprach auch die Präses der westfälischen Landeskirche, Präses Annette Kurschus. Im Abschlussgottesdienst wirkte die Dortmunder Pfarrerin Annette Muhr-Nelson als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in NRW mit. 

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Hunger-Hilfe für Ostafrika

Fast 600.000 Euro an Spenden

In Ostafrika müssen fast 23 Millionen Menschen hungern. Eine Spenden-Verdoppelungsaktion der Evangelischen Kirchen und der Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe erbrachte bisher fast 600.000 Euro. Die Diakonie Katastrophenhilfe und die Kindernothilfe können damit nun Menschen in Somalia, Äthiopien, Kenia und dem Südsudan mit Lebensmitteln, Saatgut und Trinkwasser versorgen. Der Spendenaufruf war Ende Juni gestartet. Bis zu einer Spendenhöhe von 100.000 Euro versprach das Diakonische Werk die Hilfsgelder zu verdoppeln. Diese Summe war schon nach zwölf Werktagen erreicht.

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"Ja, ich will"

Tipps für eine faire und nachhaltige Hochzeitsfeier

"Ja, ich will" - so heißt eine neue Broschüre, die Brautpaare dazu einlädt, ihren „schönsten Tag im Leben" nachhaltig und fair zu gestalten. Paare finden darin Anregungen, wie sie mit ihrem Fest Akzente für eine nachhaltigere und gerechtere Welt setzen können: von der Wahl der Trauringe, der Hochzeitskleidung und -schuhe über das Hochzeitsbuffet, den Blumenschmuck und die Geschenke bis hin zu den Flitterwochen. Die Broschüre hat das Amt für MÖWe zusammen mit Partnern aus Kirche, Forschung und Eine-Welt-Arbeit erarbeitet.

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Für Frieden und Gerechtigkeit

Interreligiöse internationale Tagung in Wuppertal

Bei einer interreligiösen Tagung in Wuppertal haben rund 80 Repräsentanten verschiedener Religionen aus 13 Ländern eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Darin bekennen sie sich zum respektvollen Umgang mit Anhängern anderer Glaubensgemeinschaften und verurteilen jede Art von Diskriminierung und Gewalt. Die westfälische Präses Annette Kurschus sagte, Religionen müssten sich gemeinsam intensiver für ein friedliches Zusammenleben einsetzen. Im Vorfeld der Konferenz bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) hatten die Teilnehmenden eine Synagoge in Unna-Massen sowie eine Kirche und eine Moschee in Duisburg-Marxloh besucht.

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Kirche gemeinsam sein

10 Jahre „Internationaler Gottesdienst“ in Bad Oeynhausen

Mit einem Festgottesdienst hat die Altstadtgemeinde in Bad Oeynhausen den Start der Reihe „Internationaler Gottesdienst“ vor zehn Jahren gefeiert. Aus einem kleinen Kreis sei ein „bedeutendes Projekt“ geworden, hieß es. Deutsche als auch Menschen mit anderen kulturellen Hintergründen gehörten dazu. Internationale Gottesdienste finden inzwischen regelmäßig einmal im Monat statt.

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Umkehr zum Leben - den Wandel gestalten

Impulspapier für nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweise

"Umkehr zum Leben - den Wandel gestalten" heißt ein neues Impulspapier. Ein breites ökumenisches Bündnis will damit Anstöße für eine Kultur der Nachhaltigkeit geben. Die Menschheit steht angesichts globaler Herausforderungen am Scheidewege, ist der „Ökumenischer Aufbruch 2030" als Herausgeber überzeugt. Das Impulspapier wendet sich an kirchliche Gruppen und Organisationen sowie auch an kirchliche Hochschulen und Dozenten an theologischen Fakultäten.

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Schatzkiste statt Elektroschrott

Handy-Aktion NRW ruft zum Sammeln auf

Alte Handys sind Schatzkisten: darin stecken wertvolle Rohstoffe. Mit der Handy-Aktion NRW werden Altgeräte nun recycelt. Beim Presse-Auftakt der Initiative von Kirchen und Eine-Welt-Gruppen in Dortmund warfen Jugendliche ihre alten Handys in eine Sammelbox. Mehr als 200 Sammelstellen gibt es bereits in NRW. Auch Probleme bei der Handyproduktion für Mensch und Umwelt oder auch Kinderarbeit beim Rohstoffabbau werden thematisiert. Infos bei Johanna Schäfer beim Amt für MÖWe und Peter Bednarz beim Amt für Jugendarbeit der westfälischen Kirche.

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Blutige Handys?

Workshop für Jugendliche über Rohstoffgewinnung

Fast jeder von uns nutzt es tagtäglich: das Handy oder Smartphone. Doch kaum einer weiß, dass bei der Produktion und Rohstoffgewinnung von Gold, Kupfer oder Kobalt oft Menschenrechte verletzt werden und die Umwelt zerstört wird. Blutige Handys also? Danach fragt ein Workshop für junge Leute zwischen 14 und 20 Jahren als Teil des Projekts „Pfadfinden – Aktiv für eine gerechte Welt“. Die Teilnehmer sollen dabei erfahren, welche ökologischen und sozialen Folgen mit dem Handykonsum verknüpft sind.

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Versöhnt miteinander

MÖWe-Gottesdienst zum Reformationsjubiläum

Was eint, was spaltet katholische und evangelische Christen 500 Jahre nach der Reformation noch immer? Im MÖWe-Gottesdienst unter dem Titel "Versöhnt miteinander" gab es keine Predigt, sondern kamen "Lebens-Experten" zu Wort. Musikalisch gestaltet wurde der ökumenische Gottesdienst von Wolf Codera und Pfarrer Martin Heider (Orgel). Am Ende reichten sich die Gottesdienstbesucher einander Brot. Das Gottesdienstmodell stellen wir hier zur Verfügung.

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"Vaterunser" in 500 Sprachen mit Quiz

Mehrsprachige Druckversionen gibt es beim Amt für MÖWe 

Zur Mitmachkampagne #reformaction2017 gehört auch das "Vaterunser in 500 Sprachen". Jetzt gibt es dazu auch ein Online-Quiz als Widget. Das Gebet verbindet weltweit mehr als zwei Milliarden Christen, die es in Tausenden von Sprachen und Dialekten sprechen. Unter dem Motto "Gemeinsam Großes bewegen" will die Aktion Menschen zusammenbringen und zeigen, dass Glaube bewegt. Das "Vater unser" in verschiedenen Sprachen ist in handlicher Druckfassung beim Amt für MÖWe erhältlich.

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Migration und Identität

Kolleg für deutsche und südamerikanische Theologen

In der neueren deutschen Geschichte stellte sich immer auch die Frage nach der Identität der Deutschen und der Rolle der Kirche. Auch in Argentinien, Paraguay und Uruguay ist das Zusammenleben mit Migranten aus Nachbarländern nicht spannungsfrei. Beim Begegnungskolleg "Migration und Identität" vom 9. bis 18. Juni in Bielefeld und Thüringen geht es um das Wahrnehmen und Reflektieren der Auswirkung von Migration auf die Kirchen in Deutschland und in der La Plata-Region sowie um die Rolle der Kirche in von Migration bestimmten gesellschaftlichen Veränderungsprozessen.

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"Geflüchtete in Deutschland"

Neue Publikation der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

Chancen und Schwierigkeiten der Flüchtlingsarbeit anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus dem Ruhrgebiet zeigt ein neues Buch "Geflüchtete in Deutschland" auf. Die Publikation der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) setzt sich kritisch mit Populismus auseinander und zeigt zugleich, wie Integration gelingen kann. Zu den etrwa 50 Autoren zählt auch Pfarrerin Annette Muhr-Nelson.

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Musikvideo mit jungen Syrern

Jugend in Hamm beteiligt sich an "Gemeinsam Kirche sein"

Unter dem Motto "Gemeinsam Kirche sein" haben junge Menschen aus Hamm und aus Syrien ein YouTube-Musikvideo gedreht. Zum Start der neuen Aktion "Brot für die Welt" hatten sie mit Beginn der Adventszeit in der Jugendkirche Hamm einen interaktiven YouTube-Gottesdienst gefeiert. Thema war: "SATTisfaction - satt ist nicht genug“.

 

 

Nachhaltig predigen

Predigtreihe zu Frieden und Umwelt für das Kirchenjahr

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung greift die ökumenische Textreihe "nachhaltig predigen" im laufenden Kirchenjahr auf. Unter dem Motto "Strukturen der Schuld" gibt es Bezüge zu Bibelstellen und aktuellen Diskussionen. Vier Beiträge aus Westfalen haben Annette Muhr-Nelson, Martin Ahlhaus, Martin Domke und Volker Rotthauwe verfasst. Die Predigthilfen für jeden Sonntag sind im Internet abrufbar.

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