AKTUELL: Hoffnung für Osteuropa in Westfalen 2016

Das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung - kurz MÖWe - bündelt die ökumenischen Aktivitäten der westfälischen Landeskirche. Es unterstützt und berät zudem die Kirchenkreise und Gemeinden. Hierzu gehören beispielsweise die Zusammenarbeit mit Eine-Welt-Einrichtungen, Friedensgruppen und ökumenischen Arbeitskreisen oder die Organisation internationaler Partnerschaften. Auch Bildungsarbeit und Materialien werden angeboten.

 

 

Wo stehen Israel und Palästina heute?

Thementag mit Richard C. Schneider in  Dortmund

Wer an Israel und Palästina denkt, hat meist den jahrzehntenlangen Konflikt vor Augen. 70 Jahre ist er her, dass der Staat Israel ausgerufen wurde. Die Staatsgründung bedeutete allerdings, dass Palästinenser*innen ihre angestammte Heimat verlassen mussten. Bis heute leben sie nicht in einem eigenen Staatsgebiet. Doch welche Zukunftsprognosen gibt es für die Konfliktregion? Damit befasst sich ein Thementag „Israel – Palästina“ (30. November/1. Dezember) in Dortmund. Gesprächspartner sind der ehemalige Nahost-Korrespondet der ARD, Richard C. Schneider, und der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Jordanien und dem Heiligen Land, Ibrahim Azar. Präses Annette Kurschuss eröffnet die Veranstaltung.

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Was für ein Geschmack!

Kochaktion zum Kirchentag 2019 in Dortmund

Unter dem Titel „Was für ein Geschmack!“ ist ein Kochbuch mit westfälischen Rezepten zum Kirchentag 2019 in Dortmund erschienen. Auf 180 Seiten werden ökofaire Gerichte - passend für jede Jahreszeit – vorgestellt; sie bestehen überwiegend aus regionalen und saisonalen Zutaten. Das Buch ist für sieben Euro erhältlich und kann hier bestellt werden. Begleitet wird die Aktion mit Koch-Workshops in Kirchengemeinden: Profi-Köche verraten dabei Tipps, wie vielfältig fair und regional gekocht werden kann.

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Singing in the Light of God

Gemeinsames Singen mit Judy Bailey in Münster

Ein Fest des Singens will dieses Musikprojekt sein: Zum gemeinsamen Singen internationaler Lieder der Ökumene laden die Evangelische Pop-Akademie Witten und die Regionalstelle des Amtes für MÖWe am 10. November nach Münster ein. Unter dem Titel "Singing in the Light of God" werden die Besucher beim Singen unterstützt von einer Band sowie von Studierenden der Evangelischen Pop-Akademie. Als Special Guest angekündigt wird die Sängerin und Singer-Songwriterin Judy Bailey. Auch der Gottesdienst ab 19 Uhr in der Erlöserkirche steht ganz im Zeichen des gemeinsamen Singens. Um Anmeldung wird gebeten.

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Hilfe kennt keine Grenzen

"Hoffnung für Osteuropa" fördert Projekte

Viele Menschen in Mittel- und Osteuropa haben kaum das Nötigste zum Leben. Sie hungern, sind krank und haben oft kein Dach über dem Kopf. Kinder können nicht zur Schule gehen, Jugendliche bekommen keine Ausbildung. Die Aktion "Hoffnung für Osteuropa" unterstützt westfälische Projekte mit Fördergeld, die in südosteuropäischen Ländern "Hilfe zur Selbsthilfe" leisten. Projekte können auf Antrag noch in diesem Jahr gefördert werden. Die Frist endet am 15. November. Informationen im Amt für MÖWe bei Thomas Krieger, Telefon 0231 5409-77.

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Aktion 5.000 Brote

Konfis backen Brot für die Welt

Die große "Brot-für-die-Welt"-Mitmachaktion "5.000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt" ist gestartet. Zum westfalenweiten Auftakt fand in Dortmund-Aplerbeck ein großer Gottesdienst statt. Von Erntedank bis zum ersten Advent werden knapp 40 Konfi-Gruppen aus ganz Westfalen in lokalen Bäckereien aktiv sein. Die Einnahmen aus dem Brotverkauf werden für Projekte des Hilfswerkes Brot für die Welt gespendet. Mit dem Geld unterstützt werden etwa Ausbildungszentren für Jugendliche in El Salvador, Indien und Äthiopien.

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Wege zur Nachhaltigkeit

Projekt in Dortmund gestartet

Für eine umweltverträgliche und nachhaltige Zukunft in ihrer Stadt setzen sich mehrere Dortmunder Initiativen ein. Um diese wichtige Arbeit noch sichtbarer zu machen, hat das Institut für Kirche und Gesellschaft in Kooperation mit dem Deutschen Evangelischen Kirchentag und dem Amt für MÖWe das Projekt "Wege zur Nachhaltigkeit" gestartet.

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"Erster Genozid des 20. Jahrhunderts"

Gedenken an Opfer des Völkermords in Namibia

Mit einem Gedenkgottesdienst in Berlin ist an den Völkermord im früheren Südwestfarika erinnert worden. Die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, mahnte in ihrer Predigt an, den „ersten Genozids des 20. Jahrhunderts“ in den früheren Kolonialgebieten anzuerkennen. Anlass war die Rückgabe menschlicher Gebeine der Herero und Nama nach Namibia. Die sterblichen Überreste waren damals unter Missachtung der Menschenwürde nach Deutschland gebracht worden. Von der Gedenkfeier berichtet MÖWe-Pfarrerin Beate Heßler.

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"Humanitäre" Flüchtlingspolitik

Kirchen beklagen Trend zur Entsolidarisierung 

Bootsflüchtlinge ertrinken im Mittelmeer, Seenotretter dürfen Häfen nicht ansteuern. Auf der Synode der Evangelischen Waldenserkirche in Torre Pellice bei Turin haben italienische und deutsche Kirchenvertreter eine humanitäre Flüchtlingspolitik gefordert. Zugleich beklagten sie einen europaweiten Trend zur Entsolidarisierung. "Wir müssen der Tendenz zur Abschottung unserer Gesellschaften widerstehen und uns noch stärker für ein solidarisches Europa einsetzen", sagte die Leiterin des Amtes für MÖWe, Annette Muhr-Nelson.

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Seebrücke will sichere Häfen

Präses Annette Kurschus unterstützt Petition

Seenotrettung ist kein Verbrechen: Unter dem Motto "Wir bauen eine Brücke zu sicheren Häfen" haben sich verschiedene Initiativen und Organisationen zur "Seebrücke" zusammen geschlossen, um gegen die Abschottung Europas zu protestieren. Dazu fanden örtliche Aktionen als Zeichen der Solidarität statt, darunter eine Mahnwache in Münster und eine Demo in Dortmund als Protest gegen das Sterben im Mittelmeer. Weitere Proteste sind geplant. Möglich sind auch eigene Aufrufe. Präses Annette Kurschus hat unterdessen eine Online-Petition für eine humanitäre Flüchtlingspolitik in Europa unterschrieben.

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Rohstoffe und Menschenrechte

Netzwerk der Handy-Aktionen in Brüssel  

Smartphones sind "in": Für die Produktion werden Rohstoffe benötigt, die unter menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut werden. Es gibt sogar blutige Kämpfe um die Mineralien. Auch beim Handel werden Menschenrechte vielfach verletzt. Die Handyaktion NRW hat mit dem Netzwerk der Handyaktionen und weiteren Partern in Brüssel mit Vertreter*innen aus europäischer Politik und Zivilgesellschaft über Handels-, Rohstoff- und Menschenrechtspolitik gesprochen. Dabei wurden die Auswirkungen von EU-Handelsabkommen mit afrikanischen und lateinamerikanischen Staaten thematisiert. Der Brüssel-Bericht dazu ist online nachzulesen.

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Jagen nach Gerechtigkeit

Gebetswoche für Einheit der Christen 2019

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen im nächsten Jahr wird sich mit dem Thema Gerechtigkeit befassen. Für ökumenische Gottesdienste ist das Begleitheft nun in deutscher Sprache erschienen. Die Texte und Vorlagen zum biblischen Motto "Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – ihr sollst du nachjagen" hat eine Arbeitsgruppe aus Indonesien vorbereitet. Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird jährlich entweder vom 18. bis 25. Januar oder in der Zeit von Christi Himmelfahrt bis Pfingsten gefeiert.

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Auf Widersprüche hinweisen

Westfälische Kirche zum Umgang mit Islam

Im Umgang mit muslimischen Verbänden rät die westfälische Landeskirche zu einem offenen und durchaus kritischen Dialog. Dieser schließe auch Themen ein, "die kontrovers gesehen oder die als Missstände wahrgenommen werden", heißt es in einer Stellungnahme. Der Austausch mit Muslimen sei ein Beitrag zum gesellschaftlichen Frieden. Der Islam-Beauftragte, Ralf Lange-Sonntag, unterstrich, es gebe Kontakte zu mehreren muslimischen Organisationen. Ein Widerspruch sieht der Pfarrer darin, dass dieTürkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) einerseits den Anspruch habe, in Deutschland als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden. Andererseits sei sie abhängig vom türkischen Staat.

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Besser Wirtschaften

Neue Ideen gesucht zur Wachstumslogik

Unter dem Titel „Welches Wachstum braucht die Welt? – Die Wachstumslogik der Agenda 2030 auf dem Prüfstand“ haben Teilnehmende und Referent*innen einer Tagung in Haus Villigst nach neuen Ideen für eine Wirtschaft im Dienst des Lebens gesucht. Ziel war es, neue Impulse zu setzen und wachstumskritische Fragen in Verbindung mit den globalen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen zu diskutieren. Dazu erschienen ist eine Tagungsdokumentation. Zu dem Seminar eingeladen hatten das Institut für Kirche und Gesellschaft sowie das Amt für MÖWe der westfälischen Landeskirche.

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Gottesdienst im BVB-Stadion

Dortmund freut sich auf den Kirchentag 2019

Noch knapp ein Jahr, dann ist Kirchentag in Dortmund: Am 19. Juni 2019 geht´s los mit Gottesdiensten und einem bunten Abend der Begegnung. Das Amt für MÖWe will dort das Kochprojekt "Was für ein Geschmack" präsentieren. Losung sowie Themen stehen fest, gesucht werden Leute für die Programmgestaltung. Kirchentagspräsident Hans Leyendecker erklärt in einem epd-Interview, Dortmund sei ein guter Platz, um über gesellschaftlichen Wandel und Migration zu reden. Gastgeber des Kirchentages ist die westfälische Kirche. Das Treffen endet mit einem Gottesdienst im wohl "schönsten Stadion der Welt".

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Südamerika nach Westfalen holen

Ein Jahr lang einem jungen Menschen aus der südamerikanischen Partnerkirche Einblicke in die Gemeinde und Impulse für die persönliche Entwicklung geben und selbst etwas über Argentinien oder Paraguay erfahren – diese Chancen liegen im Freiwilligenprogramm der westfälischen Kirche mit der Evangelischen Kirche am La Plata. Wer Gastgemeinde werden möchte oder Fragen hat, meldet sich bei Pfarrerin Kirsten Potz vom Amt für MÖWe per Mail: kirsten.potz@moewe-westfalen.de oder Tel.: 05204 9229964.

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Deutschland als Gastgeber

Weltkirchenrat kommt nach Karlsruhe

Der Weltkirchenrat tagt erstmals nach Deutschland: In Karlsruhe wird sich die nächste Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im Jahr 2021 treffen. Der Zentralausschuss stimmte für die Bewerbung der südbadischen Stadt (Youtube-Link). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, zeigte sich "sehr glücklich darüber, dass wir als Deutsche die Gastgeber sein dürfen." Unterstützt wurde die Einladung auch von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Im ÖRK sind mehr als 500 Millionen Christen aus fast 350 protestantischen, anglikanischen und orthodoxen Kirchen weltweit vertreten. Die Vollversammlung ist das oberste Entscheidungsorgan des Rates, das alle acht Jahre tagt. Erwartet werden rund 4.000 Delegierte.

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Kopten feiern Klosterjubiläum

Brenkhausen ist Begegnungsstätte und Zufluchtsort

Das koptisch-orthodoxe Kloster in Höxter-Brenkhausen hat sein 25-jähriges Jubiläum groß gefeiert. Der ägyptische Botschafter, Politiker aus Bund, Land und der EU sowie Kirchenvertreter lobten das Engagement von Bischof Anba Damian. Aus der ehemaligen Klosterruine habe er sowohl eine ökumenische Begegnungsstätte als auch einen Zufuchtsort für verfolgte Christen geschaffen (mehr»). Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in NRW und Leiterin des Amtes für MÖWe, Annette Muhr-Nelson, sprach von einem Haus Gottes, das Heimat und Hoffnung geworden sei für viele Menschen im In- und Ausland. Der Ökumene-Dezernent der westfälischen Kirche, Dr. Ulrich Möller, erinnerte an die Diskrimierung und Verfolgung der koptichen Christen bis heute. Auch die ökumenische Bedeutung der koptischen Kirche und ihre gesellschaftliche Rolle wurde beleuchtet. 

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Reden über Gott: "Ball flach halten"

Islam-Beauftragter der Landeskirche eingeführt

Der Theologe Ralf Lange-Sonntag ist in Dortmund von Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller als Islam-Beauftragter der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) ins Amt eingeführt worden. Wenn es um den interreligiösen Dialog geht, sollte gelten: "Immer schön den Ball flach halten, wenn wir über Gott sprechen" findet Pfarrer Ralf Lange-Sonntag. Denn: "Gott ist größer, als wir ihn uns vorstellen."

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International Kirche sein

Vertreter aus Rheinland und Westfalen in Amsterdam

Gemeinsam mit Gemeinden anderer Sprache und Herkunft Kirche sein oder eben "International" Kirche sein - wie kann das gelingen? Mit dieser Frage reisten Mitarbeitende des Amtes für MÖWe, des Gemeindedienstes für Mission und Ökumene (GMÖ) der Evangelischen Kirchen im Rheinland, der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in die Niederlande. Auf dem Programm in Amsterdam standen Besuche in internationalen Gemeindezentren sowie Gespräche mit Vertretern und Vertreterinnen der Protestantischen Kirche in den Niederlanden (PKN) und internationaler Gemeinden.

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Alte Handys abgeben

Mitmach-Aufruf: Knacken wir die Zehntausendmarke

Die Handy-Aktion NRW will ein neues Ziel erreichen: bald schon sollen es 10.000 Altgeräte sein, die fach- und umweltschonend entsorgt werden. Dazu gibt es einen Aufruf zum Mitmachen, bei dem auch die Folgen der Handyproduktion für Mensch und Natur thematisiert werden. Knapp 7.500 Handys sind seit dem Start der Aktion im Frühjahr 2017 gesammelt worden. Kirchengemeinden, Weltläden, Schulen, Jugendtreffs, Unternehmen, soziale Einrichtungen und weitere Partner laden bereits an vielen Orten dazu ein, nicht mehr gebrauchte Mobilfunkgeräte zu recyceln. Die Handy-Aktion NRW dauert bis zum Kirchentag in Dortmund (19.-23. Juni 2019) - bis dahin können noch mehrere Tausend alte Handys zusammenkommen.

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"Grüne Lügen"

Doku-Film deckt Öko-Schwindeleien auf

Verbraucher wollen gern eine "grüne" Weste haben. Industrie und Wirtschaft gaukeln ihnen das auch gern vor. Die Ladenregale sind voll von "nachhaltigen" Produkten. Der Film "Die grüne Lüge", der jetzt in den Kinos läuft, hinterfragt die Herstellung solcher Waren, die als "nachhaltig", "fair" oder "umweltschonend" angepriesen werden. Regisseur Werner Boote (Plastic Planet") und Journalistin Kathrin Hartmann haben so manche Siegel als Umweltlügen entlarvt. Das sogenannte "Green Washing" gilt auch für die Palmölproduktion: So wird Palmöl als nachhaltig gekennzeichnet, obwohl für dessen Produktion artenreiche Wälder zerstört, der Klimawandel angeheizt und Menschen gewaltsam vertrieben werden.

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Entfesselung auf Kosten der Arbeiter

NRW streicht Menschenrechte aus Vergaberecht

Der Landtag NRW hat die Nachweispflicht zur Einhaltung internationaler Arbeitsrechte und Umweltstandards aus dem Tariftreue- und Vergabegesetz (TVgG) NRW gestrichen. Mit der Gesetzesänderung sei eine landesweite Regelung, die die öffentliche Beschaffung auch an Menschenrechten und Umweltstandards ausrichtet, abgeschafft worden, beklagen mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen. Sie kritisieren eine Entfesselung auf Kosten der Arbeiterinnen und Arbeiter in Ländern ohne Schutzrechte. Auch das Amt für MÖWe bedauert diese Gesetzesänderung.

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Vom Geist bewegt

Weltmissionskonferenz in Tansania

Etwa 1.00 Vertreter von Religionen aus allen Kontinenten waren in Arusha/Tansania bei der Weltmissionskonferenz des Ökumenischen Rates der Kirchen (8.-13. März), die mit einem Aufruf endete. Aus Westfalen schildert die Leiterin des Amtes für MÖWe, Pfarrerin Annette Muhr-Nelson, ihre Eindrücke hier. Es gibt auch ein Video von der Tagung unter dem Motto: "Im Geiste voranschreiten: Zu verwandelnder Nachfolge berufen". Materialien für die Arbeit in Gemeinden und Gruppen finden sich auf der Internetseite des Evangelischen Missionswerkes in Deutschland (EMW)

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Ökumenische Beziehungen stärken

Protestanten und Katholiken feiern mit ACK-NRW

Mit einem Vespergottesdienst haben die westfälische Landeskirche, das Erzbistum Paderborn und die Arbeitsgemeinschaft Christkicher Kirchen in NRW ihr überkonfessionelles Miteinander zum Ausdruck gebracht. Erzbischof Hans-Josef Becker rief dazu auf, ökumenische Gottesdienste zu feiern und gemeinsam missionarische Projekte anzugehen. Präses Annette Kurschus erinnerte an die Erklärung "Ökumenisch Zukunft gestalten", in der sich Protestanten und Katholiken zu mehr ökumenischer Zusammenarbeit verpflichten. Erfreut über die Vielfalt der Konfessionen zeigte sich die ACK-Landesvorsitzende, Pfarrerin Annette Muhr-Nelson. Die Zusammenarbeit mit kleineren Kirchen sei eine Bereicherung.

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Zukunftsfähige Landwirtschaft

Diskussionspapier der westfälischen Kirche

Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Agrarpolitik: Landwirte, vor allem kleinere bäuerliche Betriebe, befinden sich heute in einer schwierigen Situation. Vor diesem Hintergrund hat die westfälische Kirche Überlegungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung von Nachhaltigkeit veröffentlicht. Das Diskussionspapier will dazu anregen, konkrete Handlungsoptionen mit Augenmerk auf  ökologische, ökonomische und soziale Aspekte aufzuzeigen. Rückmeldungen sind ausdrücklich erwünscht.

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Aus Minecraft wird "MineHandy"

Rohstoffwelten für die Handyproduktion entdecken

Aus dem beliebten Computerspiel Minecraft haben Jugendliche im Rahmen der Handyaktion NRW ein neues, eigenes Spiel "MineHandy" entwickelt. Bei dem Workshop ging es um "Rohstoffwelten - rund ums Handy". So wurde aus Minecraft die Version "MineHandy". Das Spiel greift ökologische und soziale Fragen bei der Herstellung von Mobilfunktelefonen auf.

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Verbindliche Ziele

Zivilgesellschaft im Textilbündnis gibt Ausblick auf 2018

Bessere Arbeitsbedingungen, faire Löhne und mehr Umweltschutz in der Textilindustrie: dafür setzt sich das Bündnis für nachhaltige Textilien ein. Deren Mitglieder müssen künftig ihre Aktionspläne - auch Roadmaps genannt - mit individuellen Zielvorgaben veröffentlichen. Für 2018 will das Textilbündnis im Bereich existenzsichernde Löhne konkrete Fortschritte erreichen sowie für mehr Transparenz über Lieferketten sorgen. Ihm gehören rund 90 Unternehmen als Mitglied an, darunter auch das Amt für MÖWe der westfälischen Kirche.

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"Wasser für alle"

Neue Aktion von Brot für die Welt

Unter dem Motto "Wasser für alle" steht die neue Aktion von Brot für die Welt. In Westfalen ist die 59. Spendensammlung zentral mit einem festlichen Gottesdienst in der Neustädter Marienkirche in Bielefeld eröffnet worden. "Rund 850 Millionen Menschen haben heute keinen Zugang zu sauberem Wasser", sagt Katja Breyer, Beauftragte der Hilfsaktion in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Der Klimawandel verschärfe diese Situation. Mit den Spenden sollen vermehrt Wasserspeicher in trockenen Gebieten gebaut werden.

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Bedrohte Freiheit

Predigtanregungen für das neue Kirchenjahr

Das ökumenische Internetportal „www.nachhaltig-predigen.de“ hat seine Predigtanregungen für das neue Kirchenjahr 2017/2018 freigeschaltet. Die Beiträge zur Nachhaltigkeit beziehen sich auf die vorgegebenen Bibelstellen für jeden Sonntag. Das Schwerpunktthema heißt diesmal „Bedrohte Freiheit“, das für die Verwirklichung global nachhaltiger Lebensstile eine zentrale Rolle spielt. Zu den Autoren aus der westfälischen Kirche gehören Beate Heßler, Annette Muhr-Nelson, Martin Ahlhaus, Martin Domke, Klaus Göke (alle Amt für MÖWe) sowie Volker Rotthauwe (Institut für Kirche und Gesellschaft). An der Internetplattform beteiligt sind 25 Bistümer und Landeskirchen. Die Predigtanregungen sind online abrufbar.

"Ja, ich will"

Tipps für eine faire und nachhaltige Hochzeitsfeier

Vorfreude ist die schönste Freude. Das gilt auch für Hochzeiten im neuen Jahr. "Ja, ich will" heißt eine Broschüre, die Brautpaaren dabei hilft, ihren "schönsten Tag im Leben" nachhaltig und fair zu gestalten. Es gibt Tipps zu fairen Ringen oder zur Hochzeitskleidung zum Ausleihen, zu einem regionalen Bio-Hochzeitsbuffet, zum Blumenschmuck oder zu Geschenken. "Fair heiraten" ist ein Thema in der Sendung "Augenblick mal!" der NRW-Lokalfunksender. Die Broschüre hat das Amt für MÖWe zusammen mit Partnern aus Kirche, Forschung und Eine-Welt-Arbeit erarbeitet.

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Wo ist die Kokosnuss?

Neuer Bildungskoffer für Kitas zum Ausleihen

Das Kinderlied kennt wohl jeder. Doch hinter der Kokosnuss steckt mehr: Ein Koffer voller Fotos, Liedern und weiteren Materialien will Jungen und Mädchen in Kindergarteneinrichtungen spielerisch an die Themen Armut und Umwelt heranführen. Das Kita-Kokosprojekt erzählt beispielsweise von Kindern auf den Philippinen.Das Konzept für den Kokos-in-die-Kita-Rollkoffer wurde von Bernd Schütze und Hanns F. Groeschke, zwei ehemaligen Entwicklungshelfern, geschaffen. Weitere Informationen im Amt für MÖWe.

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Im Zeichen der Ökumene

Aufrufe der Bistümer und Landeskirchen im Überblick

Die drei Landeskirchen und die katholischen Bistümer in NRW wollen ihre Zusammenarbeit weiter verstärken. Im Jahr des Reformationsjubiläums haben sie Ökumenische Aufrufe unterzeichnet: „Ökumenisch Kirche sein“, „Gemeinsam Zukunft gestalten“ und „Ökumenisch Zukunft gestalten“. Die Erklärungen sind von den evangelischen Kirchen im Rheinland, in Westfalen und in Lippe mit den Bistümern in Essen (22.1.2017), Münster (5.6.2017) und Paderborn (29.9.2017) erarbeitet worden. Anhand einer Synopse der im Aufbau identischen und zuweilen im Wortlaut übereinstimmenden Aufrufe werden Gemeinsamkeiten wie Unterschiede der Erklärungen sichtbar.

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Umkehr zum Leben - den Wandel gestalten

Impulspapier für nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweise

"Umkehr zum Leben - den Wandel gestalten" heißt ein neues Impulspapier. Ein breites ökumenisches Bündnis will damit Anstöße für eine Kultur der Nachhaltigkeit geben. Die Menschheit steht angesichts globaler Herausforderungen am Scheidewege, ist der „Ökumenischer Aufbruch 2030" als Herausgeber überzeugt. Das Impulspapier wendet sich an kirchliche Gruppen und Organisationen sowie auch an kirchliche Hochschulen und Dozenten an theologischen Fakultäten.

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Schatzkiste statt Elektroschrott

Handy-Aktion NRW ruft zum Sammeln auf

Alte Handys sind Schatzkisten: darin stecken wertvolle Rohstoffe. Mit der Handy-Aktion NRW werden Altgeräte nun recycelt. Beim Presse-Auftakt der Initiative von Kirchen und Eine-Welt-Gruppen in Dortmund warfen Jugendliche ihre alten Handys in eine Sammelbox. Mehr als 200 Sammelstellen gibt es bereits in NRW. Auch Probleme bei der Handyproduktion für Mensch und Umwelt oder auch Kinderarbeit beim Rohstoffabbau werden thematisiert. Infos bei Johanna Schäfer beim Amt für MÖWe und Peter Bednarz beim Amt für Jugendarbeit der westfälischen Kirche.

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Blutige Handys?

Workshop für Jugendliche über Rohstoffgewinnung

Fast jeder von uns nutzt es tagtäglich: das Handy oder Smartphone. Doch kaum einer weiß, dass bei der Produktion und Rohstoffgewinnung von Gold, Kupfer oder Kobalt oft Menschenrechte verletzt werden und die Umwelt zerstört wird. Blutige Handys also? Danach fragt ein Workshop für junge Leute zwischen 14 und 20 Jahren als Teil des Projekts „Pfadfinden – Aktiv für eine gerechte Welt“. Die Teilnehmer sollen dabei erfahren, welche ökologischen und sozialen Folgen mit dem Handykonsum verknüpft sind.

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"Geflüchtete in Deutschland"

Neue Publikation der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

Chancen und Schwierigkeiten der Flüchtlingsarbeit anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus dem Ruhrgebiet zeigt ein neues Buch "Geflüchtete in Deutschland" auf. Die Publikation der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) setzt sich kritisch mit Populismus auseinander und zeigt zugleich, wie Integration gelingen kann. Zu den etrwa 50 Autoren zählt auch Pfarrerin Annette Muhr-Nelson.

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