AKTUELL: Hoffnung für Osteuropa in Westfalen 2016

Das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung - kurz MÖWe - bündelt die ökumenischen Aktivitäten der westfälischen Landeskirche. Es unterstützt und berät zudem die Kirchenkreise und Gemeinden. Hierzu gehören beispielsweise die Zusammenarbeit mit Eine-Welt-Einrichtungen, Friedensgruppen und ökumenischen Arbeitskreisen oder die Organisation internationaler Partnerschaften. Auch Bildungsarbeit und Materialien werden angeboten.

 

 

Alte Handys abgeben

Mitmach-Aufruf: Knacken wir die Zehntausendmarke

Die Handy-Aktion NRW will ein neues Ziel erreichen: bald schon sollen es 10.000 Altgeräte sein, die fach- und umweltschonend entsorgt werden. Dazu gibt es einen Aufruf zum Mitmachen, bei dem auch die Folgen der Handyproduktion für Mensch und Natur thematisiert werden. Knapp 7.500 Handys sind seit dem Start der Aktion im Frühjahr 2017 gesammelt worden. Kirchengemeinden, Weltläden, Schulen, Jugendtreffs, Unternehmen, soziale Einrichtungen und weitere Partner laden bereits an vielen Orten dazu ein, nicht mehr gebrauchte Mobilfunkgeräte zu recyceln. Die Handy-Aktion NRW dauert bis zum Kirchentag in Dortmund (19.-23. Juni 2019) - bis dahin können noch mehrere Tausend alte Handys zusammenkommen.

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"Grüne Lügen"

Doku-Film deckt Öko-Schwindeleien auf

Verbraucher wollen gern eine "grüne" Weste haben. Industrie und Wirtschaft gaukeln ihnen das auch gern vor. Die Ladenregale sind voll von "nachhaltigen" Produkten. Der Film "Die grüne Lüge", der jetzt in den Kinos läuft, hinterfragt die Herstellung solcher Waren, die als "nachhaltig", "fair" oder "umweltschonend" angepriesen werden. Regisseur Werner Boote (Plastic Planet") und Journalistin Kathrin Hartmann haben so manche Siegel als Umweltlügen entlarvt. Das sogenannte "Green Washing" gilt auch für die Palmölproduktion: So wird Palmöl als nachhaltig gekennzeichnet, obwohl für dessen Produktion artenreiche Wälder zerstört, der Klimawandel angeheizt und Menschen gewaltsam vertrieben werden.

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Friedenspotenziale der Religionen

30. Christlich-Islamische Tagung in Nordwalde

Was können die Religionen zum Frieden beitragen? Damit beschäftigt sich die 30. Christlich-Islamische Tagung am letzten April-Wochenende (27.-30. April) in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Nordwalde bei Münster. Das Treffen trägt den Titel: „Das Ende des Krieges ist noch nicht der Anfang des Friedens – Friedenspotenziale der Religionen wecken". Neben Vorträgen und Gesprächen gibt es meditative und spirituelle Angebote sowie Musik und Tanz zum Thema. Am Sonntag (29.04., 20 Uhr) findet anlässlich der 30. Tagung eine abendliche Feierstunde statt. Informationen bei Pfarrer Ralf Lange-Sonntag im Amt für MÖWe, Telefon 0231 5409-13, bzw. Anmeldung hier.

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Vom Geist bewegt

Weltmissionskonferenz in Tansania

Etwa 1.00 Vertreter von Religionen aus allen Kontinenten waren in Arusha/Tansania bei der Weltmissionskonferenz des Ökumenischen Rates der Kirchen (8.-13. März), die mit einem Aufruf endete. Aus Westfalen schildert die Leiterin des Amtes für MÖWe, Pfarrerin Annette Muhr-Nelson, ihre Eindrücke hier. Weitere Bilder und Texte finden sich unter wmk2018.de. Auch gibt es ein Video von der Tagung unter dem Motto: "Im Geiste voranschreiten: Zu verwandelnder Nachfolge berufen". Konferenzen für Weltmission und Evangelisation finden etwa alle zehn Jahre statt. 

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"I have a dream"

EKD-Arbeitshilfe zum Gedenken an Martin Luther King

Vor 50 Jahren wurde Martin Luther King (1929-1968) ermordet. Anlässlich seines Todestages am 4. April 1968 hat das Kirchenamt der EKD eine Online-Arbeitshilfe veröffentlicht. Der US-amerikanische Bürgerrechtler engagierte sich in den 1950er und 1960er Jahren gegen soziale Unterdrückung und Rassismus. 1963 hielt er seine berühmteste Rede „I have a dream“ - er träumte von einer gerechteren Gesellschaft. Das Abendgebet zum Gedenken an Martin Luther King gibt es in deutsch-englischer Fassung. Die EKD erinnert an Martin Luther King mit einer Tagung am 23. April in Berlin unter dem Titel: Miteinander für die Freiheit aufstehen.

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Ökofaire Textilien in der Diakonie

Fachtag zu Chancen und Umsetzungsmöglichkeiten

In Kliniken und Pflegehäusern der Diakonie werden Textilien in großer Menge verwendet. Doch in der globalisierten Textilproduktion werden nachweislich Menschen- und Arbeitsrechte verletzt, dazu kommt die Verseuchung von Gewässern und Böden. Es gibt allerdings Hersteller und Händler, die sozialverantwortlich und umweltverträglich produzierte Textilien anbieten. Ein Fachtag der Diakonie Deutschland und der Vereinten Evangelischen Mission am 6. Juni in Dortmund befasst sich mit ökofairer Beschaffung von Textilien. Diese Produkte werden auch vorgestellt. Um Anmeldung per E-Mail bis zum 15. Mai wird gebeten.

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Entfesselung auf Kosten der Arbeiter

NRW streicht Menschenrechte aus Vergaberecht

Der Landtag NRW hat die Nachweispflicht zur Einhaltung internationaler Arbeitsrechte und Umweltstandards aus dem Tariftreue- und Vergabegesetz (TVgG) NRW gestrichen. Mit der Gesetzesänderung sei eine landesweite Regelung, die die öffentliche Beschaffung auch an Menschenrechten und Umweltstandards ausrichtet, abgeschafft worden, beklagen mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen. Sie kritisieren eine Entfesselung auf Kosten der Arbeiterinnen und Arbeiter in Ländern ohne Schutzrechte. Auch das Amt für MÖWe bedauert diese Gesetzesänderung.

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Gemeinsames Abendmahl in Einzelfällen

Eucharistie für konfessionsverschiedene Paare möglich

Die katholischen Bischöfe wollen konfessionsverschiedenen Ehepaaren in Einzelfällen die gemeinsame Eucharistiefeier ermöglichen. Dazu hat die Deutsche Bischofskonferenz bei ihrer Frühjahrs-Vollversammlung eine Orientierungshilfe beschlossen. Sie soll es evangelisch-katholischen Paaren und Familien erleichtern, gemeinsam am Abendmahl bzw. der Eucharistie teilzunehmen, sofern u.a. beide das katholische Eucharistie-Verständnis teilen. Den Wortlaut im Pressebericht des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, dazu können Sie hier als PDF herunterladen.

Ökumenische Beziehungen stärken

Protestanten und Katholiken feiern mit ACK-NRW

Mit einem Vespergottesdienst haben die westfälische Landeskirche, das Erzbistum Paderborn und die Arbeitsgemeinschaft Christkicher Kirchen in NRW ihr überkonfessionelles Miteinander zum Ausdruck gebracht. Erzbischof Hans-Josef Becker rief dazu auf, ökumenische Gottesdienste zu feiern und gemeinsam missionarische Projekte anzugehen. Präses Annette Kurschus erinnerte an die Erklärung "Ökumenisch Zukunft gestalten", in der sich Protestanten und Katholiken zu mehr ökumenischer Zusammenarbeit verpflichten. Erfreut über die Vielfalt der Konfessionen zeigte sich die ACK-Landesvorsitzende, Pfarrerin Annette Muhr-Nelson. Die Zusammenarbeit mit kleineren Kirchen sei eine Bereicherung.

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Zukunftsfähige Landwirtschaft

Diskussionspapier der westfälischen Kirche

Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Agrarpolitik: Landwirte, vor allem kleinere bäuerliche Betriebe, befinden sich heute in einer schwierigen Situation. Vor diesem Hintergrund hat die westfälische Kirche Überlegungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung von Nachhaltigkeit veröffentlicht. Das Diskussionspapier will dazu anregen, konkrete Handlungsoptionen mit Augenmerk auf  ökologische, ökonomische und soziale Aspekte aufzuzeigen. Rückmeldungen sind ausdrücklich erwünscht.

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Aus Minecraft wird "MineHandy"

Rohstoffwelten für die Handyproduktion entdecken

Aus dem beliebten Computerspiel Minecraft haben Jugendliche im Rahmen der Handyaktion NRW ein neues, eigenes Spiel "MineHandy" entwickelt. Bei dem Workshop ging es um "Rohstoffwelten - rund ums Handy". So wurde aus Minecraft die Version "MineHandy". Das Spiel greift ökologische und soziale Fragen bei der Herstellung von Mobilfunktelefonen auf.

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Verbindliche Ziele

Zivilgesellschaft im Textilbündnis gibt Ausblick auf 2018

Bessere Arbeitsbedingungen, faire Löhne und mehr Umweltschutz in der Textilindustrie: dafür setzt sich das Bündnis für nachhaltige Textilien ein. Deren Mitglieder müssen künftig ihre Aktionspläne - auch Roadmaps genannt - mit individuellen Zielvorgaben veröffentlichen. Für 2018 will das Textilbündnis im Bereich existenzsichernde Löhne konkrete Fortschritte erreichen sowie für mehr Transparenz über Lieferketten sorgen. Ihm gehören rund 90 Unternehmen als Mitglied an, darunter auch das Amt für MÖWe der westfälischen Kirche.

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"Wasser für alle"

Neue Aktion von Brot für die Welt

Unter dem Motto "Wasser für alle" steht die neue Aktion von Brot für die Welt. In Westfalen ist die 59. Spendensammlung zentral mit einem festlichen Gottesdienst in der Neustädter Marienkirche in Bielefeld eröffnet worden. "Rund 850 Millionen Menschen haben heute keinen Zugang zu sauberem Wasser", sagt Katja Breyer, Beauftragte der Hilfsaktion in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Der Klimawandel verschärfe diese Situation. Mit den Spenden sollen vermehrt Wasserspeicher in trockenen Gebieten gebaut werden.

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Bedrohte Freiheit

Predigtanregungen für das neue Kirchenjahr

Das ökumenische Internetportal „www.nachhaltig-predigen.de“ hat seine Predigtanregungen für das neue Kirchenjahr 2017/2018 freigeschaltet. Die Beiträge zur Nachhaltigkeit beziehen sich auf die vorgegebenen Bibelstellen für jeden Sonntag. Das Schwerpunktthema heißt diesmal „Bedrohte Freiheit“, das für die Verwirklichung global nachhaltiger Lebensstile eine zentrale Rolle spielt. Zu den Autoren aus der westfälischen Kirche gehören Beate Heßler, Annette Muhr-Nelson, Martin Ahlhaus, Martin Domke, Klaus Göke (alle Amt für MÖWe) sowie Volker Rotthauwe (Institut für Kirche und Gesellschaft). An der Internetplattform beteiligt sind 25 Bistümer und Landeskirchen. Die Predigtanregungen sind online abrufbar.

"Ja, ich will"

Tipps für eine faire und nachhaltige Hochzeitsfeier

Vorfreude ist die schönste Freude. Das gilt auch für Hochzeiten im neuen Jahr. "Ja, ich will" heißt eine Broschüre, die Brautpaaren dabei hilft, ihren "schönsten Tag im Leben" nachhaltig und fair zu gestalten. Es gibt Tipps zu fairen Ringen oder zur Hochzeitskleidung zum Ausleihen, zu einem regionalen Bio-Hochzeitsbuffet, zum Blumenschmuck oder zu Geschenken. "Fair heiraten" ist ein Thema in der Sendung "Augenblick mal!" der NRW-Lokalfunksender. Die Broschüre hat das Amt für MÖWe zusammen mit Partnern aus Kirche, Forschung und Eine-Welt-Arbeit erarbeitet.

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Wo ist die Kokosnuss?

Neuer Bildungskoffer für Kitas zum Ausleihen

Das Kinderlied kennt wohl jeder. Doch hinter der Kokosnuss steckt mehr: Ein Koffer voller Fotos, Liedern und weiteren Materialien will Jungen und Mädchen in Kindergarteneinrichtungen spielerisch an die Themen Armut und Umwelt heranführen. Das Kita-Kokosprojekt erzählt beispielsweise von Kindern auf den Philippinen.Das Konzept für den Kokos-in-die-Kita-Rollkoffer wurde von Bernd Schütze und Hanns F. Groeschke, zwei ehemaligen Entwicklungshelfern, geschaffen. Weitere Informationen im Amt für MÖWe.

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Im Zeichen der Ökumene

Aufrufe der Bistümer und Landeskirchen im Überblick

Die drei Landeskirchen und die katholischen Bistümer in NRW wollen ihre Zusammenarbeit weiter verstärken. Im Jahr des Reformationsjubiläums haben sie Ökumenische Aufrufe unterzeichnet: „Ökumenisch Kirche sein“, „Gemeinsam Zukunft gestalten“ und „Ökumenisch Zukunft gestalten“. Die Erklärungen sind von den evangelischen Kirchen im Rheinland, in Westfalen und in Lippe mit den Bistümern in Essen (22.1.2017), Münster (5.6.2017) und Paderborn (29.9.2017) erarbeitet worden. Anhand einer Synopse der im Aufbau identischen und zuweilen im Wortlaut übereinstimmenden Aufrufe werden Gemeinsamkeiten wie Unterschiede der Erklärungen sichtbar.

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Umkehr zum Leben - den Wandel gestalten

Impulspapier für nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweise

"Umkehr zum Leben - den Wandel gestalten" heißt ein neues Impulspapier. Ein breites ökumenisches Bündnis will damit Anstöße für eine Kultur der Nachhaltigkeit geben. Die Menschheit steht angesichts globaler Herausforderungen am Scheidewege, ist der „Ökumenischer Aufbruch 2030" als Herausgeber überzeugt. Das Impulspapier wendet sich an kirchliche Gruppen und Organisationen sowie auch an kirchliche Hochschulen und Dozenten an theologischen Fakultäten.

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Schatzkiste statt Elektroschrott

Handy-Aktion NRW ruft zum Sammeln auf

Alte Handys sind Schatzkisten: darin stecken wertvolle Rohstoffe. Mit der Handy-Aktion NRW werden Altgeräte nun recycelt. Beim Presse-Auftakt der Initiative von Kirchen und Eine-Welt-Gruppen in Dortmund warfen Jugendliche ihre alten Handys in eine Sammelbox. Mehr als 200 Sammelstellen gibt es bereits in NRW. Auch Probleme bei der Handyproduktion für Mensch und Umwelt oder auch Kinderarbeit beim Rohstoffabbau werden thematisiert. Infos bei Johanna Schäfer beim Amt für MÖWe und Peter Bednarz beim Amt für Jugendarbeit der westfälischen Kirche.

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Blutige Handys?

Workshop für Jugendliche über Rohstoffgewinnung

Fast jeder von uns nutzt es tagtäglich: das Handy oder Smartphone. Doch kaum einer weiß, dass bei der Produktion und Rohstoffgewinnung von Gold, Kupfer oder Kobalt oft Menschenrechte verletzt werden und die Umwelt zerstört wird. Blutige Handys also? Danach fragt ein Workshop für junge Leute zwischen 14 und 20 Jahren als Teil des Projekts „Pfadfinden – Aktiv für eine gerechte Welt“. Die Teilnehmer sollen dabei erfahren, welche ökologischen und sozialen Folgen mit dem Handykonsum verknüpft sind.

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"Geflüchtete in Deutschland"

Neue Publikation der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

Chancen und Schwierigkeiten der Flüchtlingsarbeit anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus dem Ruhrgebiet zeigt ein neues Buch "Geflüchtete in Deutschland" auf. Die Publikation der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) setzt sich kritisch mit Populismus auseinander und zeigt zugleich, wie Integration gelingen kann. Zu den etrwa 50 Autoren zählt auch Pfarrerin Annette Muhr-Nelson.

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