AKTUELL: Hoffnung für Osteuropa in Westfalen 2016

Das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung - kurz MÖWe - bündelt die ökumenischen Aktivitäten der westfälischen Landeskirche. Es unterstützt und berät zudem die Kirchenkreise und Gemeinden. Hierzu gehören beispielsweise die Zusammenarbeit mit Eine-Welt-Einrichtungen, Friedensgruppen und ökumenischen Arbeitskreisen oder die Organisation internationaler Partnerschaften. Auch Bildungsarbeit und Materialien werden angeboten.

 

 

AKTUELLES

 

 

Auf neuen Wegen

Abschied von Ute Hedrich und Dietrich Weinbrenner

Abschied und Neubeginn im Amt für MÖWe: Ute Hedrich geht als Auslandspfarrerin nach Harare und Dietrich Weinbrenner ist als Beauftragter für Nachhaltige Textilien bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) tätig. Pfarrerin Christina Biere aus Hagen übernimmt die MÖWe-Regionalstelle für die Kirchenkreise Dortmund, Hattingen-Witten, Hagen und Schwelm.

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Für Frieden und Gerechtigkeit

Interreligiöse internationale Tagung in Wuppertal

Bei einer interreligiösen Tagung in Wuppertal haben rund 80 Repräsentanten verschiedener Religionen aus 13 Ländern eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Darin bekennen sie sich zum respektvollen Umgang mit Anhängern anderer Glaubensgemeinschaften und verurteilen jede Art von Diskriminierung und Gewalt. Die westfälische Präses Annette Kurschus sagte, Religionen müssten sich gemeinsam intensiver für ein friedliches Zusammenleben einsetzen. Im Vorfeld der Konferenz bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) hatten die Teilnehmenden eine Synagoge in Unna-Massen sowie eine Kirche und eine Moschee in Duisburg-Marxloh besucht.

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Kirche gemeinsam sein

10 Jahre „Internationaler Gottesdienst“ in Bad Oeynhausen

Mit einem Festgottesdienst hat die Altstadtgemeinde in Bad Oeynhausen den Start der Reihe „Internationaler Gottesdienst“ vor zehn Jahren gefeiert. Aus einem kleinen Kreis sei ein „bedeutendes Projekt“ geworden, hieß es. Deutsche als auch Menschen mit anderen kulturellen Hintergründen gehörten dazu. Internationale Gottesdienste finden inzwischen regelmäßig einmal im Monat statt.

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Hunger-Hilfe für Ostafrika

Evangelische Kirche und Diakonie rufen zu Spenden auf

Afrika hungert. Im Osten des Landes leiden die Menschen unter der Dürre und brauchen dringend Hilfe. Deshalb rufen die drei Evangelischen Landeskirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe zu einer Spenden-Verdoppelungsaktion auf. Jede Spende an die Diakonie Katastrophenhilfe oder die Kindernothilfe unter dem Stichwort „Verdoppelungsaktion Afrika“ wird aus dem Nothilfe-Fonds des Diakonischen Werkes bis zu einer Summe von 100.000 Euro verdoppelt. „Christinnen und Christen dürfen nicht tatenlos zusehen, wie Menschen an Entkräftung, Unterernährung und Krankheiten in Folge von Mangelernährung sterben“, heißt es in dem Aufruf.

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Umkehr zum Leben - den Wandel gestalten

Impulspapier für nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweise

"Umkehr zum Leben - den Wandel gestalten" heißt ein neues Impulspapier. Ein breites ökumenisches Bündnis will damit Anstöße für eine Kultur der Nachhaltigkeit geben. Die Menschheit steht angesichts globaler Herausforderungen am Scheidewege, ist der „Ökumenischer Aufbruch 2030" als Herausgeber überzeugt. Das Impulspapier wendet sich an kirchliche Gruppen und Organisationen sowie auch an kirchliche Hochschulen und Dozenten an theologischen Fakultäten.

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VEM: Frauen-Duo leitet deutsche Region

Annette Salomo und Barbara Rudolph führen den Vorsitz

Die Deutsche Regionalversammlung der Vereinten Evangelischen Mission/VEM hat eine neue Vorsitzende: Annette Salomo. Die Pfarrerin der westfälischen Kirche erklärte nach ihrer Wahl: "Das war keine von langer Hand geplante Aktion. Ich war völlig überrascht, dass so viele Delegierte mich zur Kandidatur aufforderten." Sie engagiere sich seit 30 Jahren in der VEM und wolle nun etwas davon zurückgeben. Zur Stellvertretenden Vorsitzenden des geschäftfsführenden Ausschusses wurde die rheinische Oberkirchenrätin Barbara Rudolph gewählt.

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"Reformation braucht Dich"

Westfälische Kirche diskutiert mit Gästen aus den USA

Frage nicht, was die Reformation für Dich getan hat, sondern was Du für die Reformation tust. Angesichts der gesellschaftlichen Spaltungen weltweit sind nicht nur "die" Politik oder "die" Kirche zum Handeln aufgerufen, sondern jeder einzelne Bürger. Ganz im Zeichen des 500-jährigen Reformationsjubiläums steht also auch das diesjährige gemeinsame Forum der Evangelischen Kirche von Westfalen und ihrer US-Schwesterkirche United Church of Christ (UCC) am 8. und 9. September in Haus Villigst. So werden die Gäste berichten, wie Amerika sich unter Präsident Donald Trump verändert. Anmeldeschluss ist am 6. Juli.

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"Westfalenhalle" und Buden in Berlin

Smoothiefahrrad und Curry mischen beim Amt für MÖWe

Mit einer "rollenden Bude" ist das Amt für MÖWe beim Kirchentag in der "Westfalenhalle" (Messegelände, Halle 7.2.c) in Berlin präsent gewesen. Dabei ging es "anne Bude" hoch her. Wie an einem typischen Kiosk in Dortmund und im Ruhrgebiet gab es hier "Leckeres": Auf einem Smoothiefahrrad konnten kleine Frischgetränke erstrampelt, aber auch eine Currygewürmischung hergestellt werden. Dazu gab es in der "Westfalenhalle" lockere Treffen "anne Bude", wo sich auch die Präses Annette Kurschus und der designierte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet trafen. Für das Jahr 2019 lädt Dortmund zum nächsten Kirchentag ein.

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Schatzkiste statt Elektroschrott

Handy-Aktion NRW ruft zum Sammeln auf

Alte Handys sind Schatzkisten: darin stecken wertvolle Rohstoffe. Mit der Handy-Aktion NRW werden Altgeräte nun recycelt. Beim Presse-Auftakt der Initiative von Kirchen und Eine-Welt-Gruppen in Dortmund warfen Jugendliche ihre alten Handys in eine Sammelbox. Mehr als 200 Sammelstellen gibt es bereits in NRW. Auch Probleme bei der Handyproduktion für Mensch und Umwelt oder auch Kinderarbeit beim Rohstoffabbau werden thematisiert. Infos bei Johanna Schäfer beim Amt für MÖWe und Peter Bednarz beim Amt für Jugendarbeit der westfälischen Kirche.

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Blutige Handys?

Workshop für Jugendliche über Rohstoffgewinnung

Fast jeder von uns nutzt es tagtäglich: das Handy oder Smartphone. Doch kaum einer weiß, dass bei der Produktion und Rohstoffgewinnung von Gold, Kupfer oder Kobalt oft Menschenrechte verletzt werden und die Umwelt zerstört wird. Blutige Handys also? Danach fragt ein Workshop für junge Leute zwischen 14 und 20 Jahren als Teil des Projekts „Pfadfinden – Aktiv für eine gerechte Welt“. Die Teilnehmer sollen dabei erfahren, welche ökologischen und sozialen Folgen mit dem Handykonsum verknüpft sind.

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Gemeinschaft unter freiem Himmel

Ökumenische Vesper im Koptisch-Orthodoxen Kloster

Erstmals fand der ökumenische Vespergottesdienst der christlichen Konfessionen in Ostwestfalen-Lippe vor dem Koptisch-Orthodoxen Kloster in Höxter-Brenkhausen. Etwa 500 Menschen nahmen an der Vesper unter freiem Himmel teil. Eine Ausstellung befasst sich mit der koptischen Kirche in Ägypten, die MÖWe-Regionalpfarrer Christian Hohmann mitkonzipiert hat.

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Shona-Art im Sauerland

Südafrikanischer Künstler gibt Einblicke in seine Arbeit

Es sind Gefühle wie Liebe, Harmonie und Zufriendenheit, die der Steinbildhauer Edious Nyagweta in seinen Werken zum Ausdruck bringt. Skulpturen und Figuren schafft er aus Serpentinstein, der nur mit Hammer, Meißel, Raspel und Feile bearbeitet werden kann. Verschiedene Farbtöne entstehen danach durch Wachsen und Polieren. Eine Skulpturen-Ausstellung und Workshops mit dem Künstler gibt es im Sommer im Sauerland: vom 18. August bis zum 17. September findet dazu in der Evangelischen Tagungsstätte "Haus Nordhelle" ein Rahmenprogramm statt. Mitveranstalter sind das Amt für MÖWe und die Galerie Shona-Art (Witten).

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Der Brexit und die Folgen für die Kirchen

Studien- und Begegnungsreise vom 21.-28. Oktober 2017

Was bedeutet der Brexit für die Kirchen? Die Entscheidung der Briten, aus der EU auszutreten, beschäftigt auch die Church of England. Es geht dabei etwa um Fragen des Miteinanders in Europa oder um Migration. Ein anderes Thema für die Reiseteilnehmer wird im Austausch mit Kirchenvertretern sein, wie junge Familien und kirchenferne Menschen das Christentum erleben können durch neue Gottesdienstformen und musikalische Angebote. 

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Philippinen: Sorge um Menschenrechte

Lage hat sich unter Präsident Duterte verschärft

Auf den Philippinen wurden seit Amtsantritt von Präsident Duterte im Juni 2016 mehr als 7.000 Menschen Opfer von Morden im Krieg gegen die Drogen. Auf diese besorgniserregende Situation im diesjährigen Weltgebetstagsland hat die VEM mit anderen Organisationen, Bischof Reuel Marigza aus der UCCP sowie weiteren Vertretern der philippinischen Zivilgesellschaft im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf aufmerksam gemacht.

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CETA und TTIP verhindern

Volksinitative in NRW gegen Freihandelsabkommen

Das EU-Parlament hat inzwischen für das umstrittene Freihandelsabkommen CETA mit Kanada gestimmt. Doch alle EU-Mitgliedsstaaten müssen es noch ratifizieren. Eine Volksinitiative in NRW macht dagegen mobil. Über das Thema informieren das Amt für MÖWe hier sowie das Institut für Kirche und Gesellschaft der westfälischen Kirche. Zudem gibt es eine Handreichung für Kirchengemeinden und Kirchenkreise.

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Versöhnt miteinander

MÖWe-Gottesdienst zum Reformationsjubiläum

Was eint, was spaltet katholische und evangelische Christen 500 Jahre nach der Reformation noch immer? Im MÖWe-Gottesdienst unter dem Titel "Versöhnt miteinander" gab es keine Predigt, sondern kamen "Lebens-Experten" zu Wort. Musikalisch gestaltet wurde der ökumenische Gottesdienst von Wolf Codera und Pfarrer Martin Heider (Orgel). Am Ende reichten sich die Gottesdienstbesucher einander Brot. Das Gottesdienstmodell stellen wir hier zur Verfügung.

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"Vaterunser" in 500 Sprachen mit Quiz

Mehrsprachige Druckversionen gibt es beim Amt für MÖWe 

Zur Mitmachkampagne #reformaction2017 gehört auch das "Vaterunser in 500 Sprachen". Jetzt gibt es dazu auch ein Online-Quiz als Widget. Das Gebet verbindet weltweit mehr als zwei Milliarden Christen, die es in Tausenden von Sprachen und Dialekten sprechen. Unter dem Motto "Gemeinsam Großes bewegen" will die Aktion Menschen zusammenbringen und zeigen, dass Glaube bewegt. Das "Vater unser" in verschiedenen Sprachen ist in handlicher Druckfassung beim Amt für MÖWe erhältlich.

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Migration und Identität

Kolleg für deutsche und südamerikanische Theologen

In der neueren deutschen Geschichte stellte sich immer auch die Frage nach der Identität der Deutschen und der Rolle der Kirche. Auch in Argentinien, Paraguay und Uruguay ist das Zusammenleben mit Migranten aus Nachbarländern nicht spannungsfrei. Beim Begegnungskolleg "Migration und Identität" vom 9. bis 18. Juni in Bielefeld und Thüringen geht es um das Wahrnehmen und Reflektieren der Auswirkung von Migration auf die Kirchen in Deutschland und in der La Plata-Region sowie um die Rolle der Kirche in von Migration bestimmten gesellschaftlichen Veränderungsprozessen.

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"Geflüchtete in Deutschland"

Neue Publikation der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

Chancen und Schwierigkeiten der Flüchtlingsarbeit anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus dem Ruhrgebiet zeigt ein neues Buch "Geflüchtete in Deutschland" auf. Die Publikation der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) setzt sich kritisch mit Populismus auseinander und zeigt zugleich, wie Integration gelingen kann. Zu den etrwa 50 Autoren zählt auch Pfarrerin Annette Muhr-Nelson.

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Nachhaltig predigen

Neue Predigtreihe zu Frieden und Umwelt für das Kirchenjahr

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung greift die ökumenische Textreihe "nachhaltig predigen" im neuen Kirchenjahr auf. Unter dem Motto "Strukturen der Schuld" gibt es Bezüge zu Bibelstellen und aktuellen Diskussionen. Vier Beiträge aus Westfalen haben Annette Muhr-Nelson, Martin Ahlhaus, Martin Domke und Volker Rotthauwe verfasst. Die Predigthilfen für jeden Sonntag sind für das gesamte Kirchenjahr 2016/2017 im Internet abrufbar.

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Musikvideo mit jungen Syrern

Jugend in Hamm beteiligt sich an "Gemeinsam Kirche sein"

Unter dem Motto "Gemeinsam Kirche sein" haben junge Menschen aus Hamm und aus Syrien ein YouTube-Musikvideo gedreht. Zum Start der neuen Aktion "Brot für die Welt" hatten sie mit Beginn der Adventszeit in der Jugendkirche Hamm einen interaktiven YouTube-Gottesdienst gefeiert. Thema war: "SATTisfaction - satt ist nicht genug“.

 

 

"Ökumenisch unterwegs"

Miteinander den Glauben entdecken

Im Reformationsjahr sind evangelische und katholische Christen eingeladen, sich gemeinsam auf den Weg zu machen. Unter dem Titel "Ökumenisch unterwegs" sollen Menschen beider Konfessionen auf Pilgerwegen entdecken, was sie miteinander im Glauben verbindet. Dabei sollen sie auch lernen zu verstehen, was zu Trennungen geführt hat.

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