Kirche und Wirtschaft gegen HIV & AIDS

 

 

Kondomspender in Südafrika

HIV und AIDS im südlichen Afrika

Wegen der hohen Infektionsraten spüren Wirtschaftsunternehmen und Kirchen im südlichen Afrika ganz deutlich, dass HIV und AIDS auch ein ökonomischer Faktor ist. Die Kirchen in Südafrika hatten zwar schon seit Jahren AIDS-Programme angeboten aber ohne besonderen Kontakt zur Wirtschaft. Im Jahre 2002 wurde dann das Programm "Kirche und Wirtschaft gemeinsam gegen HIV & AIDS" als Landesagendaprojekt der protestantischen Kirchen und der NRW-Landesregierung auf den Weg gebracht, um einen aktiven Beitrag zur Aidsbekämpfung im südlichen Afrika zu leisten und AIDS-Aufklärung und AIDS-Bekämpfung in den südafrikanischen Unternehmen zu betreiben. Seit über sechs Jahren wird nun ganz konkrete Hilfe in den Niederlassungen deutscher Firmen in Südafrika geleistet - einerseits bei der AIDS-Aufklärung und andererseits durch das Angebot von HIV-Tests.

 

 

 

Kirchliche AIDS-Arbeit

Die AIDS-Arbeit der reformierten Kirchen in der Kapprovinz in Südafrika hat beispielsweise bei der Firma Falke Beratungen durchgeführt und den dort beschäftigten Menschen Informationen über ihren HIV-Status ermöglicht. In Mpumalanga, der südafrikanischen Partnerprovinz des Landes NRW ist die Lutherische Kirche auf Farmen und in Forstbetrieben aktiv bei der Ausbildung sogenannter Peereducator. Durch ihre Arbeit wurden HIV und AIDS zum Gesprächsthema und damit endtabuisiert.

 

 

Erfolge der Projektarbeit

Kinder in Südafrika

In Namibia hat die Partnerkirche der EKvW - die Ev.-Lutherische Kirche in der Republik Namibia ein eigenes AIDS-Programm und ein Arbeitsplatzprogramm gestartet. Derzeit wird der größte Tourismusanbieter Namibias beraten. Besonders beraten werden dort die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den oft fern gelegenen Lodges und mit HIV-Tests versorgt. Zentraler Bestandteil des Beratungsprogramms ist die Einbeziehung der gesamtenFamilie der Mitarbeitenden und ein ganzheitlicher Aufklärungs- und Beratungsansatz. Gegenwärtig verläßt das Projekt seine Pilotphase und erfährt seine Ausweitung im gesamten, südlichen Afrika. Weitere Informationen zu dem Projekt gibt Ihnen gerne Pfarrerin » Ute Hedrich im Amt für MÖWe. Basisinformationen gibt ein » Info-Flyer.

 

 

 

Ansprechpartnerin für den Bereich Kirche und Wirtschaft gegen HIV & AIDS ist 

Pfarrerin Ute Hedrich

Telefon 0231-5409-73

ute.hedrich@moewe-westfalen.de