Ökumene mit anderen Kirchen und Gemeinschaften
Gemeinden anderer Sprache und Herkunft
Gemeinden anderer Sprache und Herkunft sind Kirchen/Gemeinden von Migrantinnen und Migranten, die aus anderen Teilen der Welt nach Deutschland gekommen sind und hier ihren Glauben in eigenen Gemeinden leben. Migrationskirchen sind kein neues Phänomen. Schon vor mehr als 400 Jahren kamen niederländische Protestanten in unsere Region und gründeten in Köln eine eigene Gemeinde. Später kamen verfolgte Hugenotten und Waldenser. Im frühen 20. Jahrhunder entstanden erste orthodoxe Gemeinden von russischen und armenischen Exilanten.
Eine Handreichung zum Umgang mit Gemeinden anderer Sprache und Herkunft kann hier als pdf heruntergeladen werden.
Orthodoxe Gemeinden in Westfalen
Sehr vielfältig ist die Landschaft der orthodoxen Gemeinden in Westfalen. Im Ruhrgebiet und in den Großstädten Westfalens gibt es einige, engagierte griechisch-orthodoxe Gemeinden, deren Mitglieder in den 60er und 70er Jahren als sogenannte "Gastarbeiter" nach Deutschland kamen. Geistliche Zentren bilden heute die Städte Castrop-Rauxel, Dortmund, Hagen, Herten und Oberhausen.
Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in NRW
Bundesweit organisiert gibt es die ACK als Verband auch in Nordrhein-Westfalen. Dr. Michael Kappes aus dem Bistum Münster ist zur Zeit Vorsitzender des Landesverbandes, Landeskirchenrätin Dr. Johanna Will-Armstrong seine Stellvertreterin. In vielen weiteren Städten Westfalens gibt es auch regionale ACK-Gruppen.
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Ökumenischer Rat der Kirchen
Der ÖRK mit Sitz in Genf ist ein Zusammenschluß von über 340 protestantischen, orthodoxen, anglikanischen und anderen evangelischen Kirchen aus mehr als 110 Ländern. Mit sechs verschiedenen Programmen ist er in der internationalen, ökumenischen Bewegung, im interreligiösen Dialog und in der weltweiten Friedensarbeit engagiert. Im ökumenischen Institut in Bossey wird darüber hinaus auch die internationale, theologische Bildungs- und Fortbildungsarbeit gefördert.






