KEK - Konferenz europäischer Kirchen
Die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) ist eine Gemeinschaft von 126 orthodoxen, protestantischen und alt-katholischen Kirchen sowie 43 assoziierten Organisationen in allen Ländern des europäischen Kontinents. Die KEK wurde 1959 gegründet und hat Büros in Genf, Brüssel und Strassburg.
Christen verschiedener Konfessionen haben sich zum gemeinsamen Leben und Zeugnis in einem Geist der Ökumene, des Miteinanderteilens, des gegenseitigen Verstehens und Achtens verpflichtet. Sie taten das trotz der historischen Spaltungen und der vielen sprachlichen, geographischen und wirtschaftlichen Schranken, die auf dem europäischen Kontinent existieren. Gemeinsam setzen sich die Kirchen für die Förderung der Einheit der Kirche und für ein gemeinsames christliches Zeugnis gegenüber den Menschen und Institutionen in Europa ein. Der gemeinsame Wunsch, in Frieden zu leben und Gerechtigkeit und Versöhnung zu fördern, hat es den Kirchen ermöglicht, seit 45 Jahren ihre Gemeinschaft in der KEK aufrechtzuerhalten.
Im Jahre 2001 haben die KEK und die Europäische Bischofskonferenz (CCEE) gemeinsam die “Charta Oecumenica – Richtlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen in Europa” unterzeichnet. Kirchen in ganz Europa sind aufgerufen, die "Charta Oecumenica" in die Tat umzusetzen und sie ihren lokalen Bedürfnissen anzupassen.
Die ökumenische Vielfalt wurde sichtbar auf den drei Europäischen Ökumenischen Versammlungen in Basel/Schweiz (1989), Graz/Österreich (1997) und Sibiu/Rumänien (2008), zu denen die KEK gemeinsam mit der CCEE einlud.
Weitere Informationen zur KEK unter www.cec-kek.org




