Gemeinden anderer Sprache und Herkunft

Im Bereich der westfälischen und rheinischen Landeskirche finden sich mehr als 400 protestantische und pfingstlerisch-charismatische Migrationskirchen. Seit 1998 hat deshalb die westfälische und rheinische Landeskirche zusammen mit der Vereinten Evangelischen Mission ein Programm zur Kooperation zwischen deutsch- und fremdsprachigen Gemeinden begonnen. Das Anliegen vieler Migrationskirchen, in Deutschland als kirchliche Körperschaften wahrgenommen zu werden, führte zur Entstehung des sog. Listenprozesses. Gemeinsam mit Vertretern von Migrationskirchen erarbeiteten die westfälische und rheinische Landeskirche Kriterien, anhand derer Migrationskirchen in eine öffentliche Liste aufgenommen werden.

Es gelten die folgenden Kriterien:

  • Anerkennung der Glaubensbasis der ACK
  • Verpflichtung zu ökumenischer Zusammenarbeit
  • organisatorische Verfestigung
  • Bereitschaft der Pastor/innen und Leiter/innen zur Teilnahme an Fortbildungen der Landeskirchen
  • zwei Empfehlungen durch andere Gemeinden

Diese "Listengemeinden" werden von den beiden Landeskirchen als ökumenische Partnergemeinden anerkannt. Die Landeskirchen setzen sich auch gegenüber Regierungsstellen und Behörden für die Belange dieser Kirchen ein. Momentan umfasst diese Liste etwa 140 Gemeinden.

 

In den westfälischen und rheinischen Kirchengemeinden und Kirchenkreisen gibt es jeweils einzelne Ansprechpersonen. Eine Liste der AnsprechpartnerInnen in den einzelnen Kirchenkreisen ist hier als PDF-Datei herunterzuladen.

 

 

Ansprechpartnerin für die Koordination der Zusammenarbeit zwischen deutsch- und fremdsprachigen Gemeinden in Westfalen ist 

Pfarrerin Beate Heßler

Telefon 02303-288134

beate.hessler@moewe-westfalen.de