Gesundheit und soziale Sicherung

Solidarität und Seelsorge statt Angst und Stigmatisierung

Es ist stiller geworden um HIV und AIDS. 34 Millionen Menschen leben mit HIV – die meisten nach wie vor südlich der Sahara – die lebensverlängernden Medikamente sind noch nicht überall zugänglich – hier ist unsere Solidarität und politische Aktion gefragt - damit es nicht zu still wird! Auch in Westfalen leben Menschen mit HIV –  still und voller Angst vor Stigmatisierung in unserer Nähe. Das Netzwerk Kirchliche AIDS-Seelsorge bietet Gesprächsmöglichkeiten an auch in Westfalen.

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Landesagenda-Projekt gegen AIDS

Eine ungewöhnliche Zuordnung – so innovativ, dass der Programmstart in 2002 mit der Auszeichnung als ein Landesagenda-Projekt als eine Ehrung des Landes Nordrhein-Westfalen begann – verpflichtet der nachhaltigen Entwicklung und dem Zusammenbringen von neuen Partnern. Kirchen im südlichen Afrika haben  Erfahrungen in der Gesundheitsarbeit und in der HIV- und AIDS-Aufklärung, -Prävention und -Behandlungsprogrammen. In der mittelständischen Wirtschaft und auf (Gäste-) Farmen wurde dies gesucht – Kirche und Wirtschaft gegen HIV und AIDS.

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Kinderprostitution und Menschenhandel auch in Westfalen

Fast zwei Millionen Kinder und Jugendliche werden jährlich in der Sexarbeit oder -industrie ausgebeutet und missbraucht. Unvorstellbar, dass Millionen Menschen erleben, wie es ist, gehandelt zu werden zur Ausbeutung in illegalen Arbeitsverhältnissen, auch in der Sexindustrie. Auch in Westfalen gibt es Kinderprostitution und Menschenhandel. Beratungsstellen helfen und setzen sich für die Opfer ein. Der Arbeitskreis gegen Kinderprostitution und Menschenhandel (AK KiPro) will wachrütteln in Kirche und Gesellschaft.

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Genitalverstümmelung als Thema für die Bildungsarbeit

In einigen Ländern Afrikas ist die menschenverachtende Praxis der Klitorisbeschneidung bei jungen Mädchen noch verbreitet - und dies, obwohl führende islamische Gelehrte sie scharf verurteilt und als unvereinbar mit dem Islam bezeichnet haben. Wenig beachtet wird dabei, welche psychische und physische Schäden die Verstümmelung anrichtet. Eine Unterrichtsmappe zum Thema Weibliche Genitalverstümmelung für die Mittel- und Oberstufe bieten wir zur kostenlosen Ausleihe an.

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Bedingungsloses Grundeinkommen in Namibia

Das weltweit einmalige Modellprojekt für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Namibia wird fortgesetzt. In dem namibischen Dorf Otjivero wird das Grundeinkommen von umgerechnet sieben Euro wieder ausgezahlt. Ermöglicht habe das die italienische Waldenser-Kirche. Das Projekt Basic Income Grant (BIG), das das Amt für MÖWe unterstützt, war im Sommer 2013 ausgesetzt worden.

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