Hoffnung für Osteuropa

Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Fall des "Eisernen Vorhangs" haben die Länder Mittel- und Osteuropas einen rapiden Wandel ihrer Gesellschafts-, Wirtschafts- und Sozialsysteme erleben müssen. In 20 Jahren haben sie sich von kommunistischen Planwirtschaften zu liberalen Marktwirtschaftssystem verändert. Die große Merheit fand 2004 und dann noch einmal 2007 Aufnahme in die EU.

Dennoch und gerade angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise sind die Lebensverhältnisse und die ökonomischen Bedingungen in vielen Ländern schlecht und von Mangel, hoher Arbeitslosigkeit und Unsicherheit geprägt. Alte, Obdachlose und Arbeitslose werden nur unzureichend versorgt. Behinderte erhalten kaum Ausbildung. Roma werden in vielen Ländern Mittel- und Osteuropas diskriminiert. Zu einigen Ländern unterhält die Evangelische Kirche von Westfalen intensive, partnerschaftliche Beziehungen. Da liegt es nahe, gute Vorhaben und Ideen in Mittel- und Osteuropa zu fördern.

Straßenszene in Sibiu, Rumänien

Seit 1994 wird bei einer landeskirchlichen Kollekte an einem Sonntag im Herbst für Projekte und Vorhaben unserer Partner in Mittel- und Osteuropa gesammelt: Der zentrale Gottesdienst für die westfalenweite Sammlung in diesem Jahr findet am Sonntag, 14. Oktober, um 11.00 Uhr in der Evangelischen Auferstehungskirche in Marl statt. Es predigt Pfarrer Ulrich Walter. Im Mittelpunkt steht diesmal Hilfe für Rumänien.

Im vergangenen Jahr fand der MÖWe-Gottesdienst dazu am 8. Oktober 2017 statt. mehr»

Mit den Kollektenmitteln können Projekte im Bildungs-, Ausbildungs-, Umwelt- und Sozialwesen gefördert werden. Projektanträge sollen in der Regel eine Summe von 5.000 Euro bis 10.000 Euro jährlich nicht übersteigen. In Ausnahmefällen kann die Höchstfördersumme überschritten werden.

Zweimal im Jahr tagt der westfälische Vergabeausschuss und begutachtet, berät und bewilligt die vorliegenden Anträge. Parallel trifft sich jeweils im Frühjahr und Herbst der Arbeitskreis der Osteuropainitiativen und -gruppen in der Evangelischen Kirche von Westfalen im Haus Landeskirchlicher Dienste in Dortmund zu Vernetzung, Erfahrungsaustausch und Fortbildung.

Hier mehr Infos zu den Förderkriterien (auch in englischer Fassung).

Vielen Dank für Ihre Spende.

Ansprechpartner für den Bereich

Hoffnung für Osteuropa

Thomas Krieger

0231 5409-77

thomas.krieger@moewe-westfalen.de

Flyer "Hoffnung für Osteuropa"