Gott hat für alle Menschen ein gutes Leben vorgesehen. Diese Überzeugung leitet uns in unseren Kontakten zu christlichen Kirchen weltweit. Das Christentum hat viele Farben. Ziel der weltweiten Ökumene ist es, Einheit in der Vielfalt zu suchen. In unserem Engagement sehen wir uns als Teil der Mission Gottes, die Welt von Unterdrückung und Ausbeutung zu befreien.

Ökumenische Rat der Kirchen

349 Kirchen in christlicher Gemeinschaft

„Der Ökumenische Rat der Kirchen ist eine Gemeinschaft von Kirchen, die den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland bekennen und darum gemeinsam zu erfüllen trachten, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“: Diese Basisformel des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) verbindet weltweit 349 Kirchen miteinander. Sitz des ÖRK ist das Ökumenische Zentrum in Genf. + weiterlesen

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) ist eine Gemeinschaft von 349 Kirchen mit mehr als 560 Millionen Christen aus über 110 Ländern. Er wurde 1948 von europäischen und nordamerikanischen Kirchen mit dem Ziel gegründet, die sichtbare Einheit der Kirche zu suchen und gemeinsam zu handeln.

Heute gehören dem ÖRK Kirchen aus allen Kontinenten an. Mitglied im ÖRK sind die meisten orthodoxen Kirchen, viele anglikanische, baptistische, lutherische, methodistische und reformierte Kirchen sowie viele vereinigte und unabhängige Kirchen. Auch die Evangelische Kirche von Westfalen ist Mitglied im ÖRK.

Die Basis des ÖRK formulierte die Vollversammlung 1961 in Neu-Delhi: „Der Ökumenische Rat der Kirchen ist eine Gemeinschaft von Kirchen, die den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland bekennen und darum gemeinsam zu erfüllen trachten, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Als Teile der christlichen Gemeinschaft wollen die Mitgliedskirchen des ÖRK:

  • die Kirchen zur Verwirklichung der sichtbaren Einheit in dem einen Glauben und der einen eucharistischen Gemeinschaft aufrufen.
  • ihr gemeinsames Zeugnis in der Erfüllung ihrer missionarischen und evangelistischen Aufgaben fördern.
  • ihren christlichen Dienst erfüllen, indem sie Menschen in Not helfen, Schranken zwischen Menschen niederreißen, sich für Gerechtigkeit und Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einsetzen.
  • Erneuerung in Einheit, Gottesdienst, Mission und Diakonie anstreben.

Ansprechpartnerin für den Bereich Ökumenischer Rat der Kirchen:
Pfarrerin Annette Muhr-Nelson, 0231 5409-72, annette.muhr-nelson@moewe-westfalen.de

WMK – Weltmissionskonferenz

Vom Geist bewegt

Die Weltmissionskonferenz tagte zum ersten Mal 1910 in Edinburgh. Seit 1953 wird sie von der Kommission für Mission und Evangelisation des ÖRK verantwortet. 2018 fand die 13. WMK in Arusha/Tansania statt. Sie trug das Motto: „Vom Geist bewegt – zu verwandelnder Nachfolge berufen“. Etwa 1.00 Vertreter von Religionen aus allen Kontinenten waren in Arusha/Tansania bei der Weltmissionskonferenz des Ökumenischen Rates der Kirchen (8.-13. März), die mit einem Aufruf endete. + weiterlesen

Aus Westfalen schildert die Leiterin des Amtes für MÖWe, Pfarrerin Annette Muhr-Nelson, ihre Eindrücke hier.

Es gibt auch ein Video von der Tagung unter dem Motto: „Im Geiste voranschreiten: Zu verwandelnder Nachfolge berufen“.

Materialien für die Arbeit in Gemeinden und Gruppen finden sich auf der Internetseite des Evangelischen Missionswerkes in Deutschland (EMW): https://www.emw-d.de/_SIWtXuWtU9msrZZnBg/weltmissionskonferenz2018/index.html

Vereinte Evangelische Mission

Partnerschaften in aller Welt

Als eine von 34 Mitgliedskirchen gehört die Evangelische Kirche von Westfalen zur Vereinten Evangelischen Mission (VEM). Die VEM versteht sich als Gemeinschaft von Kirchen in drei Erdteilen: Afrika, Asien und Deutschland. Ihr Rückgrat sind die Partnerschaften, die westfälische Kirchenkreise mit Partnerkirchen in aller Welt verbinden. Daneben spielt die Menschenrechtsarbeit eine große Rolle, ebenso wie unterschiedliche Austauschprogramme sowie  die Unterstützung konkreter Projekte. + weiterlesen

Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) hat ihren Hauptsitz in Wuppertal, daneben gibt es zwei regionale Büros in Tansania und Indonesien. Denn die VEM versteht sich als internationale Gemeinschaft, in der Verantwortung, Geld und Gaben geteilt werden.

Deutsch-Philippinischer Segenstanz bei einem internationalen Gottesdienst in Münster

In der Satzung heißt es darum auch: „In einer zerrissenen Welt wollen sie (die VEM-Mitglieder) Glieder des einen Leibes Christi bleiben und darum zu einer anbetenden, lernenden und dienenden Gemeinschaft zusammenwachsen; Gaben, Einsichten und Verantwortung teilen; alle Menschen zu Umkehr und neuem Leben rufen und im Eintreten für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung das Reich Gottes bezeugen.“

Die VEM stellt Ansprechpartner für Internationale Freiwilligenprogramme zur Verfügung, sie bietet Sprachkurse an und organisiert Partnerschaftsseminare. Die ökumenische Bildungsarbeit der VEM wird zwei Tagungszentrum koordiniert: In Wuppertal befindet sich das Centre for Mission and Leadership Studies (CMLS), in Bielefeld-Bethel das Zentrum für Mission und Diakonie (CMD).

Ansprechpartnerin für die Vereinte Evangelische Mission
Pfarrerin Annette Muhr-Nelson, 0231 5409-72, annette.muhr-nelson@moewe-westfalen.de

Evangelisches Missionswerk

Dach für ökumenische Bewusstseinsbildung

Das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) ist der Dach- und Fachverband evangelischer Kirchen, evangelischer Freikirchen und regionaler Missionswerke sowie einzelner missionarischer Verbände und Einrichtungen. Es kümmert sich um die ökumenische, missionarische und entwicklungsbezogene Zusammenarbeit mit Christen und Kirchen in Übersee und die ökumenische Bewusstseinsbildung in Deutschland. + weiterlesen

Die Mitglieder des Evangelischen Missionswerks in Deutschland (EMW) sind evangelische Missionswerke, missionarische Verbände sowie Freikirchen und die Evangelische Kirche in Deutschland.

Das EMW pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in Übersee, berät und fördert Projekte ökumenischer Partner, verantwortet bestimmte Bereiche kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit und vermittelt Erfahrungen von Christinnen und Christen in unsere Kirchen.

Das EMW unterstützt seine Mitglieder und Vereinbarungspartner in unterschiedlicher Weise bei deren Wahrnehmung ihrer Aufgaben in der weltmissionarischen, ökumenischen und entwicklungsbezogenen Zusammenarbeit mit Christen und Kirchen in Übersee.

Chinesische Delegation im Evangelischen Missionswerk.

Als Fachverband bietet das EMW Möglichkeiten für Beratung und Koordination von Aufgaben, Projekten und Programmen. Fachgespräche, Konsultationen und Ad-hoc-Arbeitsgruppen führen die speziellen Kompetenzen der Mitglieder und Vereinbarungspartner zusammen und machen die Kompetenz des EMW für alle Mitglieder nutzbar. Diese Arbeit wird insbesondere von den Regional- und Fachreferaten der EMW-Geschäftsstelle organisiert. Darüber bietet das EMW seinen Mitgliedern Beratung in rechtlicher Hinsicht und vertritt die Anliegen der Mitglieder unter anderem bei der Bundesregierung.

Die westfälische Kirche ist über die Vereinte Evangelische Mission mit dem EMW verbunden. In den vergangenen Jahren hat sie sich auch an der Kampagne „mission.de“ beteiligt. Aktuell werden Impulse aus dem Diskussion-Prozess Mission Respekt aufgegriffen: Mit Bezug auf das entsprechende Dokument des Ökumenischen Rates der Kirchen wird über das Christliche Zeugnis in multireligiöser Welt (pdf) nachgedacht.

Ansprechpartnerin für das Evangelische Missionswerk:
Pfarrerin Annette Muhr-Nelson, 0231 5409-72, annette.muhr-nelson@moewe-westfalen.de

Ökumenische Frauenarbeit

Der Arbeitsbereich „Ökumenische Frauenarbeit“ im Amt für MÖWe ist eng vernetzt mit der Frauenarbeit in der Vereinten Evangelischen Mission, mit dem landeskirchlichen Frauenreferat in Westfalen und seinen begleitenden Gremien, mit der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen sowie mit Projekten und Programmen auf der Ebene verschiedener Kirchenkreise. + weiterlesen

Im Amt für MÖWe werden Themen aufgegriffen, die Frauen in Kirche und Gesellschaft weltweit beschäftigen, wie etwa „1001 Ideen für Gutes Leben“ beim Westfälischen Frauenkirchentag 2018. Unterstützt werden aber auch Projekte, in denen frauenspezifische Fragen thematisiert werden, so das Frauenbegegnungsprogramm der Kirchenkreise Otjiwarongo, Tecklenburg und Wesel oder das „FrauenMahl“ im Kirchenkreis Dortmund. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Frauen aus Partnerkirchen sowie mit Migrantinnen und Geflüchteten steht im Mittelpunkt des Arbeitsbereichs „Ökumenische Frauenarbeit“. Ansprechpartnerin ist Pfarrerin Beate Heßler, 0231 5409-74, beate.hessler@moewe-westfalen.de.

Aktuelle Hinweise:

Im Koordinierungsauschuss „Ökumenische Frauenarbeit der Evangelischen Mission“ wird im Jahr 2018 die Kampagne „Zwing mich nicht“ gestaltet, in der Gewalt gegen Frauen thematisiert wird:

Das Leadership Training für Frauen 2018 wird auf den Philippinen stattfinden: „Powerful women: Women and their Voices”. Leadership Training for Women in the UEM. 19. – 29.11.2018“. Informationen hier und bei Irene Girsang, 0202 89004-385.