
"Es ist genug für alle da!"
Thementage um Erntedank
Ein Skandal! 900 Millionen Menschen hungern weltweit! Gleichzeitig - Essen im Eimer, Spekulation auf Weizen, Land unterm Hammer, Sojawüsten in Argentinien, Billigfleisch im Supermarkt, deutsche Hähnchen in Ghana, Mais im Tank ... Es geht auch anders! Mit anderen Rezepten, Messer und Gabel, mit klugem Einkauf, neuer Wertschätzung und sparsamen Umgang, mit regionaler Landwirtschaft und politischem Engagement ... können wir etwas gegen den weltweiten Hunger tun. Denn: Es ist genug für alle da!
Werden Sie aktiv! Setzen Sie vor Ort ein Zeichen - gegen Hunger, Landraub, Lebensmittelverschwendung, Nahrungsmittelspekulation, Billigexporte, Agrosprit. Organisieren Sie um Erntedank in Ihrer Gemeinde, in Ihrem Ort: eine Reste-Kochaktion "Teller statt Tonne", ein öko-faires Frühstück, einen Veggi-Brunch, eine Rezepte-Börse "regional-saisonal", einen Besuch eines Bauernhofes, eine Diskussionsveranstaltung mit Landwirten und Politikerinnen, eine Filmvorführung ... Und feiern Sie einen Erntedankgottesdienst - in einem weltweiten Horizont, z. B. mit Botschaftern und Botschafterinnen von Brot für die Welt!

Mit Kohle in die Zukunft?
Südafrika, der Klimawandel und die Rolle Deutschlands?
21.-22.06.2013 in Königswinter
Gemeinsam mit KOSA (Koordination Südliches Afrika) laden wir zu dieser Tagung ein, auf der wir der Frage nachgehen werden, wie eine zukunftsfähige Energie- und Klimapolitik in Südafrika, aber auch in Deuschland gelingen kann.
Mit Akteuren aus Südafrika und Deuschland, aus Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, aus Kirchen und Kommunen wollen wir auf der Tagung Strategien und Handlungsmöglichkeiten in Südafrika und Deutschland diskutieren und entwickeln, Allianzen initiieren und gemeinsam aktiv werden - für eine Zukunft ohne Kohle.
Die Tagung finden in Zusammenarbeit mit Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst und Misereor statt.
Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.
Europa in Westfalen
Neues Heft von "Westfalen-Welt-Weit" beschäftigt sich mit den vielfältigen europäischen Beziehungen in der EKvW
Europa in Westfalen - so heißt das Schwerpunktheft der neuen Ausgabe von "Westfalen-Welt-Weit". Europa betrifft uns alle, auch wenn wir das nicht immer wahr haben wollen. Es geht um Grundfragen von Demokratie jenseits der nationalen Ebene. Wie kann die EU demokratischer werden? Müssen die europäischen Institutionen nicht demokratischer werden? Wen wählen wir eigentlich 2014, wenn sich das neue EU-Parlament konstituieren wird? Es geht um Grundfragen nach Gerechtigkeit – wie kann es sein, dass auch 23 Jahre nach dem Mauerfall und fast 10 Jahre nach der großen EU-Osterweiterung immer noch das Gefälle zwischen armen und reichen Ländern in Europa so groß ist?
Warum sprechen wir von unserem besonderen, europäischen Sozialmodell, können es aber selbst gar nicht allen Ländern in Europa garantieren? Und warum stecken wir so viele Euro in Bankenrettung und Staatsverschuldung und dennoch geht es den Menschen in Griechenland, Spanien, Rumänien, Bulgarien und Italien schlechter?






